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paXan 2018 Kosovo

paXan 2018 Kosovo

Kann man mit nur vier jungen Leuten überhaupt irgendetwas bewegen? Diese Frage stellte sich das zweite paXan-Team 2018, bevor es Ende August in den Kosovo aufbrach.

„Ja!“ heißt die überzeugte Antwort auf diese Frage – und für diesen Einsatz war es sogar die ideale Gruppengröße. Denn besonders die gemeinsame Arbeit und Unterstützung der einheimischen Mitarbeiter stand hier im Vordergrund. Und auch das Miteinander- und Voneinander-Lernen war ein wichtiger Aspekt des Einsatzes.

In einem Dorf, das zum Regierungsbezirk von Suhareka gehört und am Rande eines Nationalparks südlich der Hauptstadt Prishtina liegt, baute das Team für die öffentliche Schule ein neues Toilettenhäuschen. Bis dahin teilten sich die über 100 Schüler zwei Toiletten – eine für Mädchen und eine für Jungs. Das Team verlegte die Wasserleitung frostsicher im Boden und half dann hauptsächlich beim Mauern und Steineschleppen. Zwar konnten sie das Bauprojekt innerhalb der Einsatzwoche nicht komplett abschließen – Beton muss schließlich auch irgendwann trocknen –; dies wird jetzt aber von den Bauarbeitern und Mitarbeitern vor Ort erledigt.

Auch das Lernen und Offen-Sein-Für-Anderes ist ein wichtiger Aspekt von paXan. Deshalb freute das Team sich auch über die Chance, kosovarische Familien zu besuchen, denen unser örtlicher Partner Gewächshäuser zur Verfügung gestellt hatte – die Republik Kosovo ist derzeit das ärmste Land des Balkans; etwa ein Drittel der Einwohner leben unter der Armutsgrenze. Auch lernte das Team sehr viel über die Komplexität des Balkans und die besonderen Herausforderungen zwischen Serbien, Albanien und Kosovo, sowie über die Versöhnungsarbeit, die einheimische Mitarbeiter unseres Partners hier leisten.

Für das paXan-Team berichtete Christoph Nick.

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