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Nur noch 5%!

Schulen in Vidrare und Tarnava, Bulgarien, feiern Erfolge

Welch ein Erfolg!

Seit zwanzig Jahren arbeitet unser örtlicher Partner in Bulgarien mit der Dorfschule in Vidrare zusammen. Damals lag der Anteil der Kinder, die die Schule abbrechen, bei 60%. Die meisten Kinder kommen aus sehr schwierigen Verhältnissen, leiden unter großer Armut, werden von zuhause kaum gefördert, manche leben in den Bergen um Vidrare und müssen schon vor der Schule bei der Arbeit helfen.

Nach zwanzig Jahren unermüdlichen Einsatzes – u.a. durch Beratung, individuelle Förderung und viele, viele Hausbesuche – ist die Schulabbruchrate im letzten Schuljahr auf 5% gesunken. Die Schulleitung hofft, diesen Prozentsatz im kommenden Schuljahr auf 0% zu senken.

Derzeit ist die Schule in Vidrare ein Zuhause für 50 Roma-Kinder der Klassen 4 bis 7, die aus fünf verschiedenen Orten kommen. Die Schule bietet Essen für alle und Unterkunft für diejenigen, die aus anderen Dörfern kommen. Außerdem gibt es zusätzliche Hilfe für die gefährdeten Familien, einschließlich psychologischer Beratung und sozialer Unterstützung. Während der Covid-19-Pandemie wurde die Schule zu einer Drehscheibe für die Sammlung und Verteilung von Lebensmitteln und Kleidung aus der gesamten Region für die Bedürftigen.

Seit einigen Jahren kümmert sich Zhana, Leiterin unseres örtlichen Partners, auch um eine zweite Schule in der Region, in der Kleinstadt Tarnava nahe der rumänischen Grenze. Sie berichtet:

„Die Schule in Tarnava hat Schüler aus zwei Dörfern – Tarnava und Altimir – und hat insgesamt 160 Kinder. 90 Prozent von ihnen stammen aus Roma-Familien. Das Leben der Schule ist eng mit dem Dorfleben verbunden. Die Kinder werden in alle Aktivitäten der Gemeinschaft einbezogen, was dazu beiträgt, ihre Begabungen und Talente zu entdecken und zu entwickeln und ein gutes Selbstwertgefühl aufzubauen. Die meisten Schüler leben in zwei getrennten Roma-Vierteln, und die Teilnahme am Gemeinschaftsleben ist der Ort, an dem sich beide Kulturen (die der Roma und die der Bulgaren) begegnen, wo sie Erfahrungen sammeln und sich gegenseitig wertschätzen lernen.

Die Schule bietet Frühstück und Mittagessen für alle Kinder an. Außerdem bietet die Schule den Kindern auch viele Möglichkeiten für Aktivitäten nach der Schule, wie z. B. den „Young Lady“-Club, traditionelle und moderne Tänze, den Schachclub, den Souvenirclub, den „Young Chefs“-Club usw.  Die Schule bietet auch zusätzliche Klassen für die bulgarische Sprache und Mathematik an. Wie der Direktor der Schule erklärt hat, ist es sein Ziel, „Kindern die Möglichkeit zu geben, ihr Potenzial unabhängig von ihrer aktuellen Situation zu entwickeln.“

Viele der Absolventen setzen ihre Ausbildung fort, und in den letzten Jahren haben viele von ihnen ein Hochschulstudium abgeschlossen. Zwei von ihnen sind jetzt Lehrer an der Schule.“

An diesen großartigen Entwicklungen durften auch Sie beteiligt sein! Durch Ihre Spenden über Helping Hands konnten über die Jahre schon viele kleine oder größere Projekte an beiden Schulen gefördert werden.

Die finanzielle Unterstützung im Rahmen des letzten Weihnachtstransportes wurde für das Heizungsprogramm in den Grundschulen in Vidrare und Tarnava verwendet. Die Spende wurde auf beide Schulen aufgeteilt und für den Kauf von Paletten (Tarnava) und Propan (Vidrare) für die Heizungsanlagen der Schulen verwendet.

Zhana schreibt:  „Beide Gemeinden, in Vidrare und Tarnava, möchten Ihnen für Ihre Hilfe und Ihr Engagement in ihrem Leben danken. Wir sind davon überzeugt, dass alle Bemühungen, Kindern zu helfen und sie zu unterstützen, nicht nur eine Investition in die Zukunft sind.  Wir sehen bereits jetzt verschiedene Gemeinschaften, die sich gegenseitig akzeptieren und versuchen, einander zu verstehen, und die auch zusammen leben. Wir danken Ihnen für Ihre Investition und Ihr großzügiges Herz!

 

Foto: Schüler in Vidrare bei einer kulturellen Veranstaltung.

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