Weihnachtsfreude in Bulgarien

Damit Kinder in Vidrare weiter zur Schule gehen können

Mancher mag sich fragen, warum wir seit zwei Jahren keine Weihnachtspäckchen mehr nach Bulgarien senden. Das ist ganz einfach: Die jahrelange Päckchenaktion hat dort so einen Unterschied gemacht, dass die Menschen vor Ort nun selber den bedürftigen Familien in ihren Dörfern unter die Arme greifen. Unsere Kollegin vor Ort, Zhaneta Georgieva, berichtet von dieser begeisternden Entwicklung:

„Was den Dienst hier angeht, so ist es erstaunlich, was die Weihnachtspäckchen bewirkt haben. Sie haben den Menschen in unserer Gegend ein klares Beispiel dafür gegeben, wie man seine Nachbarn sieht und ihnen hilft. Gelobt sei Gott dafür, dass er die Herzen und den Verstand der Menschen geöffnet hat, damit sie beginnen, einander zu helfen und zu versuchen, Wege zu finden, ihr eigenes Leben zu ändern und zu verbessern.

Ich freue mich, dass dies nicht nur eine einmalige Aktion ist, sondern eine gute Gewohnheit wird. Vor zwei Wochen kam einer der reichsten Männer der Gemeinde auf mich zu und fragte, wie er helfen könne. Ich erzählte ihm, dass die meisten der Schulkinder keine guten Winterschuhe haben. Er beschloss, jedem Schüler ein Paar warme Winterschuhe zu kaufen, und jetzt haben wir glückliche Schüler, die mit warmen Füßen herumlaufen. Andere Leute boten an, Jacken und Lebensmittelpakete für die ärmsten älteren Menschen und Familien zu kaufen.

Ich bin wirklich dankbar für diese Entwicklung und preise Gott. Das macht alle Bemühungen wertvoll, und ich danke euch für euer Engagement und euren Fleiß bei allem, was ihr tut!“

Natürlich gibt es trotzdem noch den einen oder anderen Bedarf vor Ort, der mit einer lokalen Spende nicht unbedingt gedeckt werden kann. Deshalb hatten wir ja auch im Rahmen der Weihnachtspäckchenaktion um Spenden für ein zusätzliches „Weihnachtsfreude-Projekt“ in Bulgarien gebeten. Und dieses Projekt können wohl die meisten dieses Jahr gut nachvollziehen: Mittel werden benötigt, um die Schule in Vidrare weiter heizen zu können, damit die Kinder ihre Schulbildung nicht unterbrechen müssen. Zhaneta erklärt:

„Ein Bereich, in dem wir Hilfe brauchen, ist das Füllen des Propantanks zur Beheizung der Schule. Das Budget dafür ist begrenzt und reicht nicht für den gesamten Winter. Unser Ziel ist es, die Kinder in der Schule zu halten und nicht ins Internet zu gehen, denn das wäre ein Ding der Unmöglichkeit. Aufgrund der steigenden Benzinpreise hat die Regierung den Schulen geraten, auf Fernunterricht umzustellen, aber diese Form ist für unsere Schüler nicht geeignet. Zwei Drittel von ihnen haben zu Hause keinen Internetzugang, weil ihre Familien es sich nicht leisten können.  Wenn es also eine Möglichkeit gibt, bei den Heizkosten zu helfen, sind wir dankbar.“

Dank der großzügigen Spenden für unsere Weihnachtsaktion können wir noch vor Weihnachten die benötigten Mittel nach Bulgarien weiterleiten, damit dort weiter Schule stattfinden kann. Die Schule in Tarnava, die wir letztes Jahr ebenfalls bei den Heizkosten unterstützt hatten, hat bereits die nötigen Mittel erhalten.

Nachhaltige Veränderung – das können unsere bulgarischen Kollegen in vielen Bereichen beobachten. Dazu trägt unter anderem auch ein Theaterprojekt im Dorf Dzurovo bei, das wir durch regelmäßige Spenden in diesem Jahr unterstützen konnten. Am 29. Dezember findet dort eine große Theateraufführung statt – danach werden wir eine weitere „Geschichte der Veränderung“ erzählen.

„Euer Engagement ist ein wichtiger Teil einer positiven Entwicklung hier und ich kann euch nicht genug dafür danken!“ (Zhaneta)

Giving Tuesday – Wir sind dabei!

Eine weltweite Bewegung des Gebens

Fast jeder kennt das Erntedankfest. In Amerika wird es am vierten Donnerstag im November gefeiert. Es ist dort das größte Familienfest, gefolgt vom größten Einkaufstag und dem Beginn der Weihnachtszeit. Vor zehn Jahren haben sich einige Visionäre verpflichtet, nicht nur an sich selbst und die Familie zu denken, sondern am Dienstag danach den Giving Tuesday zu feiern – ein Tag für freigebige Menschen. Dieses Jahr ist das der 29.11., also genau in einem Monat.

Man sollte es nicht für möglich halten, aber es scheint, dass viele auf eine solche Initiative gewartet haben! Inzwischen wird der Tag in über 75 Ländern begangen, und allein in den USA wurden in den letzten Jahren jeweils etwa 2,5 Milliarden Dollar gegeben! Dabei hat Giving Tuesday ein großes Ziel:

Es geht nicht um Almosen, sondern darum, etwas gemeinsam zu schaffen und anderen die Chance zu geben, selbst aktiv zu werden. Davon profitieren Beschenkte und Geber gleichermaßen. Anders gesagt: Die Mission von Giving Tuesday ist es, die Welt gerechter und großzügiger zu machen.

Wir als Helping Hands e.V. sind Teil dieser Bewegung! Ab dem 15. November werden deshalb auf Facebook, Instagram und LinkedIn alle zwei Tage Informationen aus aller Welt unter dem Schlagwort Gemeinsam voran weitergegeben.

Seid ihr dabei? Hier geht es zu unseren Kanälen auf den sozialen Medien:

Instagram: https://www.instagram.com/helpinghandsev/

Facebook: https://www.facebook.com/helpinghandsev/

LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/helping-hands-ev

Weitere Details gibt es auch auf dieser Seite: https://helpinghandsev.org/givingtuesday/ (Vorsicht Spoiler: Hier sind alle 8 Grafiken bereits zu sehen …)

Joggathons 2022

Das „Laufen für den guten Zweck“ ist in einigen Kirchengemeinden in Deutschland schon längst Tradition. Und bei unseren Berliner Partnern ist auch das Erzielen neuer Rekorde Tradition! Beim Berliner Joggathon Ende Mai erreichten so 88 Läuferinnen, Läufer und Krabbler gemeinsam mit 243 Sponsoren auf insgesamt 696 Kilometern die stolze Summe von 21.180 Euro – herzlichen Glückwunsch! Von diesem Betrag unterstützen jeweils 25% die beiden paXan-Projekte und 50% kommen der Ukrainehilfe zugute.

Und auch im Libanon wird es langsam zur Tradition: Zum dritten Mal veranstalteten auch die Schüler und Lehrer der NES-Schule in Beirut einen Joggathon, um quasi für die Projekte an ihrer Schule „mitzulaufen“. Dabei liefen am 20. Juni 161 Schüler, Absolventen, Lehrer und Eltern insgesamt 414 Kilometer. Für die 65 Schüler und Absolventen suchen wir noch Sponsoren! (Bitte überweisen mit Vermerk „Beirut Joggathon“ oder anrufen: 06051 832892).

Vorschau: Im Spätsommer findet auch in Hanau ein Joggathon statt; dieser wird zum Teil wieder die NES-Schule unterstützen.

Wir feiern 30-jähriges Jubiläum!

Seit drei Jahrzehnten wirkungsvoll geholfen und nachhaltig verändert

Am 27. Februar ist Helping Hands e.V. stolze 30 Jahre alt. Wir sagen ein aufrichtiges DANKESCHÖN an alle, die gemeinsam mit uns in den letzten drei Jahrzehnten in über 50 Ländern Hoffnung und Zukunft geschenkt haben!

Wirkungsvoll helfen und nachhaltig verändern – das bedeutet für uns und unsere Unterstützer zum Beispiel:

  • Mehr als 300 Kinder in 20-30 Ländern haben seit 2007 durch individuelle Patenschaften eine Chance fürs Leben bekommen
  • Mehrere tausend Kinder haben in Kinderzentren in zahlreichen Ländern ganzheitliche Entwicklung erfahren; derzeit wirken 190 Kinder und Familien in integrativen Kinderzentren allein in Nepal daran mit, ihre Dorfgemeinschaften nachhaltig zu verändern
  • Etwa 800 Kinder besuchen von uns geförderte Schulen in Kenia, Libanon und Bulgarien; weitere ca. 500 Straßenkinder und Flüchtlingskinder nehmen an Bildungsprogrammen in Madagaskar und im Libanon teil
  • Drei Kindergärten in Albanien wurden bei der Gründung unterstützt
  • 102 junge Erwachsene haben in 21 paXan-Einsätzen in 19 Ländern praktisch mit angepackt, von den Menschen vor Ort gelernt und Wertschätzung vermittelt
  • Hunderte von Einzelpersonen und Familien in ganz Deutschland haben bis zu 10.000 Weihnachtspäckchen gepackt, die in ca. 25 Transporten in Albanien, Bulgarien und Rumänien echte Weihnachtsfreude verschenkt haben
  • Mehrere tausend Menschen in Bangladesch können sich einen sicheren Lebensunterhalt verdienen, weil sie in Schulungszentren (teilfinanziert von der Bundesregierung) in Birgonj, Satkhira, Jessore und Srimongol Schulungen besucht und beim Start von Kleinstunternehmen unterstützt wurden
  • Hunderte Familien haben durch landwirtschaftliche Projekte zum Beispiel in Mosambik und Malawi ihr Einkommen und ihre Ernährung verbessert
  • Tausende von Menschen in Osteuropa, Afrika, Amerika und Asien haben nach Katastrophen und in Flüchtlingssituationen neue Hoffnung erfahren; dazu gehörten auch zahlreiche Hilfseinsätze und praktische Hilfe in Russland, der Ukraine und den umliegenden Ländern
  • Hunderte von Einzelpersonen, vor allem Frauen, haben in Nähschulen und anderen Ausbildungszentren einen Beruf erlernt
  • Kinder und Familien in Madagaskar und Kenia, Nepal und anderen Orten sind dankbar, dass sie nun Zugang zu sauberem Wasser haben
  • Viele hunderte Frauen haben sich in Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen, ein gesundes Selbstbewusstsein entwickelt und gelernt, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen

30 Jahre nachhaltige Veränderung sind für uns zugleich ein Auftrag, uns für die nächsten Jahre wirkungsvoll aufzustellen. Sie können durch den „Jubiläumsfond“ diese großartige Arbeit für die nächsten 30 Jahre mit ermöglichen!

Wir sind auf Ihre Unterstützung angewiesen! Spenden Sie gerne online oder per Überweisung (Vermerk „Jubiläumsfond“) an IBAN DE56 5075 0094 0000 022394.

Schulpäckchen schenken Zukunft

Wir sammeln wieder Schulpäckchen für Albanien

Das neue Schuljahr ist in Deutschland inzwischen schon einige Wochen alt und die ersten Hefte wohl schon vollgeschrieben. Was tun? Naja – halt in den Laden gehn und ein neues Heft kaufen!

Für viele Familien in vielen Ländern der Welt ist das nicht so einfach. Wenn kaum genug zu essen da ist, das Geld für Heiz- oder Kochmaterial fehlt und neue Kleidung nur ein Traum bleibt, dann gehören Hefte, Stifte und Radiergummi zu Luxusgütern. Die Konsequenz: Tausende von Kindern brechen die Schule ab – oder fangen gar nicht erst damit an – weil sie sich schämen, aber auch, weil Lernen ohne Schulmaterial ihnen sinnlos erscheint. Und ohne Bildung ist auch die Zukunft düster. Keine Perspektive für Kinder – nur weil Hefte und Stifte zu teuer sind?

Wir können dieses Problem nicht für alle Kinder auf der Welt lösen – aber für so viele wie möglich. Im Rahmen unseres Weihnachtstransports möchten wir möglichst viele „Schulpäckchen“ nach Albanien schicken, wo sie in Kombinat und Umgebung an Kinder aus bedürftigen Familien verteilt werden – Familien, die von Erdbeben und Corona-Krise hart getroffen wurden und sich schon vorher kaum das Nötigste leisten konnten.

In ein Schulpäckchen gehört (bitte NEUE Artikel):

  • 2 Bleistifte
  • 1 Radiergummi
  • 1 Spitzer
  • 1 Lineal
  • 1 Tintenroller
  • 1 DIN A4 Heft (gern mit Umschlag)
  • 1 DIN A5 Heft (gern mit Umschlag)

 

Bitte in Klarsichthülle oder großer Gefriertüte verpacken und € 0,50 für Transport dazu! Ihr dürft auch gerne noch Buntstifte, Filzstifte oder andere Schulartikel geben—bitte getrennt verpacken, damit jedes Kind das gleiche bekommt (Extras werden individuell verteilt).

Weitere Infos auf dieser Seite. Falls Sie lieber spenden möchten, anstatt ein Schulpäckchen zu packen, bitte auf der Online-Spende „Schulpäckchen“ wählen.

Joggathon 2021: Rückblick

Joggathons in Gelnhausen, Berlin, Hanau und Beirut

Es findet wieder ein Joggathon für die NES-Schule statt? „Da wollen wir definitiv dabei sein – unsere Schüler, und auch das Personal! Wann geht es los?“

Das war die begeisterte Reaktion aus Beirut, als bekannt wurde, dass die Hanauer Kirche des Nazareners auch in diesem Jahr mit ihrem Joggathon den Studienfond der NES-Schule in Beirut fördern wollte – eine Unterstützung, die von Woche zu Woche nötiger wird, während der Libanon immer tiefer in eine Wirtschaftskrise abstürzt, die zu den weltweit schlimmsten der letzten 150 Jahre gezählt wird.

In kürzester Zeit wurde der „Parallel-„Joggathon organisiert, und insgesamt 75 Schüler (davon 6, die bereits absolviert haben), 8 Lehrer/Personal und 3 Freunde der Schule liefen am 21. Juni in ihrem bisher zweiten Joggathon durch die Straßen von Beirut – für ihre Schule, für Hoffnung in einer aussichtslosen Lage, aber auch einfach in Dankbarkeit und Gemeinschaft mit den 20 Läufern und einer Rollstuhlfahrerin des Hanauer Joggathons, der vom 21. bis 27. Juni dezentral stattfand (insgesamt 388 Kilometer; 42 Sponsoren; 4.320 EUR). Vor allem in dieser Zeit des Abstandhaltens ein schönes Zeichen der Solidarität über Landesgrenzen hinweg!

Bereits im Mai waren zwei weitere Joggathons gestartet, organisiert von den Kirchen des Nazareners in Berlin und Gelnhausen:

Vom 29. Mai bis zum 5. Juni liefen ca. 40 Joggathon-Athleten in Gelnhausen über 250 Kilometer für unser Jahresprojekt 2021: Integrative Kinderzentren in Nepal; dabei kamen bisher mindestens 7.500 EUR zusammen.

Vom 30. Mai bis zum 6. Juni liefen 77 Läufer im Berliner Joggathon insgesamt 694,35 Kilometer und erliefen stolze 18.068 EUR für den guten Zweck; davon unterstützen je 25% die beiden paXan-Projekte in Uganda (Wassertank für Schule) und Albanien (landwirtschaftliches Projekt) und 50% ein Projekt im Rotlichtmilieu in Frankfurt (kein Helping Hands Projekt).

Wir freuen uns über diese tollen Ergebnisse und bedanken uns sehr herzlich bei allen, die sich mit viel Engagement für die Projekte unserer Partner eingesetzt haben!

Für die Läufer in Beirut suchen wir noch Sponsoren! Bei Interesse bitte eine Mail an: joggathon@kdn-hanau.de – oder direkt für den „Studienfond NES“ spenden (hier geht’s zur Online-Spende).

Neuer Mut inmitten katastrophaler Wirtschaftskrise

Schüler und Personal der NES in Beirut nehmen an Hanauer Joggathon teil

„Die Situation wird immer schlimmer – in allem. Es ist zum verzweifeln!“

Während man sich andernorts freut, dass ein wenig Normalität in den Alltag zurückkehrt, rutscht der Libanon immer weiter ab in die katastrophalste Wirtschaftskrise, die der moderne Staat je erlebt hat.

Innerhalb weniger Monate hat die lokale Währung 90% ihres Wertes verloren. Das Geld, das noch 2019 einen Einkaufskorb voller Gemüse, Obst, Fleisch, Reis und Milch gefüllt hätte, reicht heute gerade noch für eine Flasche Milch. Ein T-Shirt kostet neunmal so viel wie vor zwei Jahren, der Preis für Öl zum Kochen hat sich versechzehnfacht (Infografiken von AlJazeera). Der Prozentsatz an Menschen, die in Armut leben, hat sich innerhalb eines Jahres auf 55% verdoppelt – inzwischen können sich über die Hälfte der libanesischen Bevölkerung kaum mehr das Nötigste zum Überleben leisten. Auch die Stromversorgung ist am Zusammenbrechen; Generatoren und Kraftstoff für die meisten unerschwinglich.

Doch es gibt auch Grund zur Hoffnung. Die NES-Schule in Beirut ist weiterhin eine Oase des Friedens im Chaos – und seit Ende Mai kann tatsächlich wieder Unterricht im Schulgebäude stattfinden. „Wir sind begeistert, weil wir jetzt schon fast drei Wochen Präsenzunterricht haben konnten!“, schreibt die Schulleiterin. Normalerweise würden jetzt bereits die Absolvierungen stattfinden, stattdessen gibt es bis Ende Juni Unterricht.

Und nicht nur die Gesichter der Schüler und Lehrer strahlen, dass sie endlich wieder beisammen sein können, auch die Schule erstrahlt in neuem Glanz: Nach der Explosion im August konnten als Teil der Reparaturen auch nötige Renovierungsarbeiten durchgeführt und die Schule in der neuen Schulfarbe gestrichen werden. Die neuen Schuluniformen konnten sich bisher leider die wenigsten Eltern leisten, daher dürfen die Kinder derzeit in den alten Farben kommen oder einfach in neutraler Kleidung.

„Wir hoffen sehr, dass im kommenden Schuljahr alle Kinder ihre eigene Schuluniform haben können und auch Schulbücher in Farbe; dieses Jahr mussten wir viele Kopien machen, damit die Schüler überhaupt Unterrichtsmaterial hatten.“

Auch andere Herausforderungen müssen überwunden werden: zum Beispiel ist es für Personal, Eltern und Schulbusse derzeit nicht einfach, die Schule zu erreichen, weil es fast kein Benzin mehr zu kaufen gibt – „oder man muss zwei drei Stunden anstehen, nur um 10 Liter Benzin einzufüllen“.

Aber wie immer geben Lehrer und Personal der NES-Schule nicht auf. „Es geht uns noch gut, wir sind in Sicherheit, und wir hoffen, dass die Dinge sich ändern werden“, betont die Schulleiterin.

Und Ermutigung kommt auch von anderer Seite!

Vom 21. bis 27. Juni findet in Hanau ein dezentraler Joggathon statt, der auch in diesem Jahr den NES-Studienfond unterstützt. Und jetzt wird die Hilfe noch dringender benötigt!

Und auch dieses Jahr nehmen Schüler und Lehrer der NES-Schule am Joggathon teil und rennen in Beirut „gemeinsam“ mit den Läufern in Deutschland für ihr Projekt (voraussichtlich am 21. Juni).

 

Wer sich am Joggathon beteiligen möchte oder für das Projekt spenden, findet hier alle nötigen Informationen (im Detail: Sponsoren-Info).

Für die Schüler der NES suchen wir Sponsoren! Bei Interesse bitte eine Mail an: joggathon@kdn-hanau.de

Joggathon 2021

Auch im zweiten Corona-Mai finden die traditionellen Joggathons statt!

Wie schon in 2020 gibt es den „Joggathon to go“: Wir laufen gemeinsam für den guten Zweck, und zwar allein, zu zweit oder als Familie – jeder, wo er oder sie will, aber trotzdem zusammen … gerne in ganz Deutschland oder außerhalb!

Drei dezentrale Joggathons sind geplant:

Der Gelnhäuser Joggathon läuft offiziell vom 29. Mai bis zum 5. Juni. Dieser Joggathon unterstützt zu 100% unser Jahresprojekt 2021: Integrative Kinderzentren in Nepal.

Der Berliner Joggathon läuft offiziell vom 30. Mai bis zum 6. Juni und beginnt mit einem OpenAir Gottesdienst. Dieser Joggathon unterstützt zu jeweils 25% die beiden paXan-Projekte in Uganda (Wassertank für Schule) und Albanien (landwirtschaftliches Projekt).

Der Hanauer Joggathon läuft offiziell vom 21. bis zum 27. Juni und unterstützt die NES-Schule in Beirut, Libanon (unser Jahresprojekt 2020).

 

Bist du dabei?

Dann melde dich an (Infos zu GelnhausenInfos zu Berlin – Infos zu Hanau), suche dir Sponsoren, finde Mitläufer (wenn du magst) und wähle deine Laufstrecke, installiere eine Tracking-App auf deinem Handy (wenn du magst), hoffe auf gutes Wetter und laufe im genannten Zeitfenster eine Stunde lang so weit oder schnell wie du kannst oder möchtest. Wenn du hinterher Bescheid geben kannst, wie viele Kilometer und Euro du „erlaufen“ hast, freut das die Statistik – und natürlich die Kinder und Erwachsenen in Nepal, Libanon, Uganda und Albanien, die durch deine Unterstützung in eine hoffnungsvollere Zukunft blicken können!

Die Joggathons sind Veranstaltungen der Ortsgemeinden der Kirche des Nazareners in Gelnhausen, Berlin und Hanau. Weitere Infos zu Joggathons und anderen Spendenaktionen gibt es hier.

„Mit einer kleinen Spende Großes bewirken“

Azubis der Firma Kunzmann spenden Schulpäckchen an Helping Hands e.V.

Anderen in der Weihnachtszeit etwas Gutes tun, das wollten die Auszubildenden der Firma Kunzmann in Aschaffenburg, die auch in Gelnhausen einen Standort hat. Also initiierten sie eine Sammelaktion unter den kaufmännischen und gewerblichen Lehrlingen der Firma, um im Rahmen unserer Weihnachtsaktion einige „Schulpäckchen“ zu packen.

Am 9.12. wurden von zwei Azubis der Firma Kunzmann sechs große Taschen voller Schulmaterial an unsere Mitarbeiter übergeben, die sich sehr über diese unerwartete Spende für unsere örtlichen Partner freuten. „So kann man mit einer kleinen Spende etwas Großes bewirken“, fassten die Azubis die Aktion zusammen. Denn Schulmaterial ist für Kinder aus bedürftigen Familien in vielen Ländern ein tolles Geschenk, und ermöglicht oft überhaupt erst den Schulbesuch.

Da der Weihnachtstransport nach Albanien in diesem Jahr bereits auf dem Weg ist, werden die Schulpäckchen im kommenden Jahr dort eingesetzt, wo sie am nötigsten sind.

Weihnachtsfreude unterwegs

Etwas früher unterwegs als sonst, dafür mit Umweg: Unser „Weihnachtstransport“ hat sich am 20. November auf die Reise nach Albanien gemacht – mit einem „kurzen“ Logistik-Abstecher in die Niederlande. Voraussichtlich Mitte Dezember werden die Päckchen – zusammen mit 122 Päckchen eines holländischen Partners – dann in Albanien ankommen und dort vielen hunderten Familien unerwartete Weihnachtsfreude schenken. Die Mitarbeiter unseres örtlichen Partners freuen sich bereits sehr darauf!

Insgesamt 579 Weihnachtspäckchen wurden diesen Herbst gepackt, eine stattliche Zahl fürs Corona-Jahr! Zusätzlich enthält der Weihnachtstransport folgende Überraschungen für die Kinder und Familien:

149 „Schulpäckchen“ und mehrere Kisten mit weiteren Schulartikeln. In einem Land wie Albanien, wo viele Kinder einfach nur deshalb die Schule verlassen, weil ihre Familien sich das Schulmaterial nicht leisten können, ist das nicht nur ein schönes Geschenk, sondern Hilfe mit langfristiger Wirkung. Und das weitere Schulmaterial fördert natürlich besonders unser Kinderzentrum in Kombinat!

126 selbstgestrickte Schals und 24 Paar Socken für Kinder. Liebevoll handgearbeitet von zwei Seniorinnen aus dem Kinzigtal – ein besonderes Weihnachtsgeschenk für die Kinder, deren Zuhause in den Wintermonaten meist eisig kalt ist.

Wie immer beteiligten sich Einzelpersonen und Gruppen in ganz Deutschland an unserer Weihnachtspäckchenaktion. Zum Beispiel die Jugendgruppe der Kirche des Nazareners in Gelnhausen, die in einer digitalen Päckchenpackaktion – also gemeinsam live vor der Kamera – 38 Päckchen nicht nur gepackt, sondern wunderschön künstlerisch verziert haben – Weihnachtspäckchen schenken eben Weihnachtsfreude! Dabei wurden sogar Klassenkameraden mit engagiert, die für den Päckcheninhalt zusammenlegten.

Das verbreitet Hoffnung … im Herzen der Schenker genauso wie bei den Beschenkten! Das sind in diesem Jahr einerseits die Kinder, die unser Kinderzentrum in Kombinat besuchen, das wir als Jahresprojekt 2019 unterstützt hatten. Zusätzlich möchten die Mitarbeiter vor Ort auch eine lokale Schule beschenken und vor allem im örtlichen Kinderkrankenhaus Weihnachtsfreude verbreiten. Etwa 70 Kinder leben dort langfristig, viele haben Behinderungen oder sind aus den ärmsten Gebieten anderer Städte.

„Danke für alles!“, schrieb der Leiter unseres Partners in Albanien vergangene Woche. „So viel Einsatz! Es wird eine riesige Freude für die Kinder sein.“

Und auch wir sagen DANKE! Ein herzliches Dankeschön fürs mitmachen, fürs Päckchen packen, verzieren, prüfen, abliefern, verpacken … es sind Hunderte von freiwilligen Helfern und Spendern, die diesen Weihnachtstransport möglich machen!

Ein großes Dankeschön auch für die zahlreichen weiteren Spenden für die Weihnachtsaktion, die in den letzten Monaten eingingen. Dafür kann zum Beispiel in Rumänien und Bulgarien für viele weitere Kinder und Familien päckchenweise Weihnachtsfreude vor Ort eingekauft werden.