Auch die Arche Schule im Kariobangi-Slum in Nairobi, Kenia, die wir seit über 10 Jahren unterstützen, wurde hart von der Corona-Pandemie getroffen. In diesem Video erzählt Christel G., wie die Arche-Mitarbeiter die Herausforderungen gemeistert haben und welche spannenden Möglichkeiten die Zukunft bietet!
Es gibt keinen Regen mehr
Während andere Teile der Welt mit Starkregen und Überschwemmungen zu kämpfen haben, leidet der Süden Madagaskar weiterhin unter extremer Dürre, die die schlimmste Hungersnot ausgelöst hat, die dieses Land je erlebt hat. Unser Partner in Madagaskar leistet erste Nothilfe, damit die Menschen überhaupt überleben. Aber danach ist noch viel Unterstützung notwendig – längerfristige Investitionen, die helfen sollen, dass die Menschen in Zukunft weniger gefährdet sind.
Hier erzählen uns drei Personen, was sie sich für ihre Familien und Dörfer wünschen:
Ich heiße Sija und bin 40 Jahre alt. Ich habe 7 Kinder; die Jungen hüten die Kühe und die Mädchen arbeiten mit mir beim Ackerbau oder bei der Nahrungssuche. Sie gehen nicht zur Schule.
Seit 5 Jahren bin ich geschieden und versuche, meine Familie durch ein bisschen Landwirtschaft zu versorgen. Aber seit es keinen Regen mehr gibt, ist das Leben sehr schwer geworden. Um Wasser zu bekommen, müssen wir lange Strecken laufen, aber auch dann finden wir nur schmutziges Wasser. Wir brauchen dringend Lebensmittel und Wasserbrunnen, aber auch eine Schule für unser Dorf mit dem nötigen Schulmaterial. Und ich wünsche mir, dass Frauen wie ich – alleinerziehende Mütter – darin unterstützt werden, kleine Geschäfte aufzubauen, zum Beispiel um Seifen, Salz oder Zucker zu verkaufen, damit wir für unsere Kinder sorgen können!
Ich heiße Remanjondo, bin 45 Jahre alt und habe 7 Kinder. Ich bin der Chef des Dorfes und arbeite auch als Bauer.
Die meisten Menschen aus diesem Dorf sind wegen der Dürre in die Stadt gezogen. Andere Dorfbewohner sind wegen der schweren Hungersnot in den Norden Madagaskars gegangen. Im Moment benötigen wir Lebensmittel und Trinkwasser. Aber was auch ein großer Bedarf hier ist sind Wasserbrunnen und die Installation von Tröpfchenbewässerungssystemen für die Landwirtschaft. Außerdem brauchen wir Schulen und Gesundheitseinrichtungen. Wenn wir auch nur eine Apotheke im Dorf hätten, würde das den Menschen schon sehr helfen, Zugang zu grundlegender medizinischer Hilfe zu bekommen.
Ich heiße Konda, bin 30 Jahre alt und Bauer. Ich habe keine Familie mehr.
Zurzeit gibt es keinen Regen und unsere ganze Ernte ist vertrocknet. Wir wissen nicht, wann wir wieder Regen haben werden. Aber wenn wir Wasser in der Nähe hätten, könnten wir vielleicht etwas Gartenarbeit machen und die Felder bewässern.
Außerdem ist uns die Gesundheitsvorsorge für Frauen und Kinder sehr wichtig. Eine kleine Klinik hier in der Nähe wäre eine große Hilfe. Denn wenn bei schwangeren Frauen die Wehen beginnen, müssen sie noch kilometerweit laufen, um ein Krankenhaus zu erreichen. Dabei leiden sie sehr, und manchmal verlieren wir sowohl Mutter als auch Baby, weil es hier in unserer Nähe keine Gesundheitseinrichtung gibt.
Wenn Sie den Menschen in Madagaskar eine helfende Hand reichen möchten, überweisen Sie Ihre Spende bitte mit Vermerk „Madagaskar Hungersnot“ auf das Konto von Helping Hands e.V. bei der KSK Gelnhausen, IBAN: DE56 5075 0094 0000 022394, BIC: HELADEF1GEL (zur Online-Spende). Bitte geben Sie immer die vollständige Adresse an, damit Sie am Jahresende eine Spendenquittung erhalten können. Das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) bestätigt, dass Helping Hands e.V. mit den anvertrauten Mitteln sorgfältig und verantwortungsvoll umgeht.
Händewaschen oder Essen?
Die Geschichte einer glücklichen Familie
„Händewaschen vor dem Essen“ – eine sinnvolle Hygienemaßnahme, die jedes Kind kennen sollte: aber zu Corona-Zeiten oft bitter doppeldeutig. Denn an vielen Orten stehen die Familien, die im Lockdown ans Äußerste ihrer Existenz gebracht werden, tatsächlich vor dieser Entscheidung: Investiere ich mein letztes Geld, um Hygiene-Kits zu kaufen, wie empfohlen wird, oder besorge ich lieber Essen für meine Kinder?
In Nepal müssen sich viele der Familien in unseren Kinderzentren diese Gedanken machen. Seit Mai ist das Land extrem von der zweiten Corona-Welle betroffen; Ende Mai hatte die Pandemie dann auch die entlegenen Dörfer erreicht, die in der ersten Welle verschont geblieben waren. Seitdem befindet sich so ziemlich das ganze Land im Lockdown.
Die Familien in Piluwa, Ithung und Ghalegaun sind besonders stark betroffen. „Selbst in den Bergdörfern sind viele Menschen gestorben“, schreibt unser Partner. „Verkehrsmittel, Geschäfte, Arbeitsstellen, Fabriken sind bereits seit etwa zwei Monaten geschlossen. Die Menschen hocken in ihren Häusern in ständiger Angst, nicht nur vor der Pandemie, sondern in Angst vor dem Hunger.“ Sie haben kein Erspartes, mit dem sie sich durch diese Wochen versorgen können, und keine Möglichkeit, etwas zu verdienen; „also leihen sie sich Geld und nehmen minderwertigere Nahrung zu sich, um irgendwie durchzukommen“. Die nett gemeinten Anweisungen des Gesundheitsministeriums, man solle möglichst nahrhaftes, ausgewogenes Essen zu sich nehmen, um das Immunsystem zu stärken, klingt für sie wie Hohn. Die empfohlenen „Safety Kits“ sind für die meisten unerschwinglich.
Unser Partner NCM Nepal würde in dieser Situation gerne mit Lebensmittelpaketen helfen, damit die Familien genügend und bessere Nahrung zu sich nehmen können. Aber in Rücksprache mit den Verantwortlichen vor Ort stellte sich heraus, dass in diesen Dörfern bisher überhaupt keine Hilfe geleistet wird, und somit nicht nur die Familien unserer Kinderzentren, sondern quasi die gesamte Dorfbevölkerung auch im Umkreis versorgt werden müssten. Das aber übersteigt unsere Kapazitäten.
Daher konzentriert sich NCM Nepal in einem ersten Schritt auf die „Safety Kits“, die sich die Familien auch nicht leisten können. Vorerst sollen Masken und Seifen an alle Familien der Kinderzentren verteilt werden – Seife ist in diesem Kontext angebrachter als Händedesinfektionsmittel.
Und natürlich kümmern die Lehrer unserer Kinderzentren sich trotz des Lockdowns weiter um die Kinder, vor allem durch Video- oder Telefonanrufe. Damit möchten sie auch Hoffnung weitergeben; Hoffnung, die zur Zeit dringend benötigt wird, wie ein Vater aus Ghalegaun beschreibt:
Ich bin Bhupesh aus Ghalegaun. Ich komme aus einer armen Familie. Viele Menschen wünschen sich in ihre Kindheit zurück, aber meine Kindheit war es nicht wert, dass man sich an sie erinnert. Dafür war sie viel zu elend. Es tat mir immer sehr weh, wenn meine Freunde bei Festen neue Kleider hatten. Meine Eltern verdienten sehr wenig, aber vor allem waren sie auch abhängig von lokalem Alkohol. Häusliche Gewalt und Armut prägten meine Kindheit. Ich wuchs auf, ohne überhaupt ein Schulgelände zu betreten. Als ich älter wurde, begann ich auf Baustellen und manchmal auf Bauernhöfen zu arbeiten.
Später erlernte ich das Maurerhandwerk und fing an, Geld zu verdienen. Ich habe geheiratet und habe jetzt drei Kinder. Ich bin glücklich, dass ich und meine Frau unsere Kinder zur Schule schicken können. Und jetzt sind wir besonders dankbar, dass unsere Kinder durch das integrative Kinderzentrum in ihrer Bildung unterstützt werden, mit Schulmaterial und Nachhilfeunterricht. Wir haben unsere eigene kleine Hütte und ein kleines Stück Land, auf dem meine Frau Gemüse anbaut. Inmitten von Mangel und Entbehrung ist meine Familie zu einer glücklichen Familie geworden.
Aber seit dem letzten Jahr zerstört die Pandemie unseren Frieden. Mit viel Mühe haben wir das letzte Jahr verbracht und versucht, ein normales Leben zu führen, aber seit Mai 2021 bedroht die zweite Welle unser Leben. Viele Menschen aus unserem Dorf sind mit Covid-19 infiziert und einige von ihnen haben ihr Leben verloren. Meine Familie ist noch sicher, aber der Lockdown wirkt sich sehr negativ auf uns aus. Da die Baustellen seit mehr als zwei Monaten geschlossen sind, ist auch meine einzige Einkommensquelle versiegt. Wenn man auf Baustellen arbeitet, kann man kaum das Allernötigste bezahlen und somit auch kein Geld für die Zukunft sparen. Daher sind wir jetzt in einer finanziellen Krise. Wir kaufen Essen, indem wir uns von Nachbarn etwas leihen, in der Hoffnung, dass der Lockdown bald aufgehoben wird und ich Arbeit bekomme, damit ich das Geld zurückzahlen kann. Die Regierung bittet uns, alle möglichen Gesundheitsmaßnahmen zu befolgen, aber sie sind sich nicht bewusst, dass die armen Leute sich all das überhaupt nicht leisten können.
Wir möchten Menschen wie Bhupesh und den Familien in den Dörfern unseres Jahresprojekts helfende Hände reichen!
Wenn Sie sich daran beteiligen möchten, dann überweisen Sie Ihre Spende bitte mit Vermerk „Nepal Corona“ auf das Konto von Helping Hands e.V. bei der KSK Gelnhausen, IBAN: DE56 5075 0094 0000 022394, BIC: HELADEF1GEL (zur Online-Spende). Bitte geben Sie immer die vollständige Adresse an, damit Sie am Jahresende eine Spendenquittung erhalten können. Das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) bestätigt, dass Helping Hands e.V. mit den anvertrauten Mitteln sorgfältig und verantwortungsvoll umgeht.
Fotohinweis: Das Bild zeigt eine Szene aus Ithung/Ghalegaun vor dem Lockdown (Ende 2020).
Dörfer unseres Jahresprojektes 2021 stark von Corona betroffen
Familien aus unseren integrativen Kinderzentren in Nepal hoffen auf Hilfe
Seit Januar besteht das integrative Kinderzentrum in Ithung/Ghalegaun in Nepal, das wir, gemeinsam mit dem neueröffneten Kinderzentrum in Piluwa, als unser Jahresprojekt 2021 unterstützen. Einige Monate konnte dort regelmäßig der Unterricht stattfinden; die Kinder freuten sich über warme Winterjacken, Schulmaterial und nahrhafte Mahlzeiten, die Eltern wurden in Hausbesuchen ermutigt und blicken mit Hoffnung in die Zukunft.
Aber der massive Corona-Ausbruch im Nachbarland ist schon längst nach Nepal übergeschwappt und hat diesmal leider auch vor den entlegenen Dörfern nicht Halt gemacht. Anfangs befanden sich nur die Städte im Lockdown, aber schon nach wenigen Wochen wurde die Ausgangssperre landesweit ausgeweitet. Das läuft inzwischen anderthalb Monate, und die Menschen wissen nicht mehr, woher sie die nächste Mahlzeit bekommen sollen. Und dazu kommt die Angst vor der Krankheit – in Gegenden, wo das nächste Krankenhaus mehrere Stunden Busfahrt entfernt ist, kann ein schlimmer Verlauf schnell fatal sein. Unser Partner schreibt:
„In dieser zweiten Welle haben sich Menschen selbst in den entlegenen Gebieten mit Covid-19 infiziert. Und der Lockdown dauert weiter an. Piluwa ist bereits ein Hochrisikogebiet für Covid-19, aber wir dachten nicht, dass das Bergdorf Ithung davon betroffen sein würde. Doch leider wurden viele Menschen aus Ithung positiv getestet. Und jetzt ist der Pastor des Dorfes an Corona gestorben! Er lässt seine Frau, drei Söhne und eine Tochter zurück.“
Wenn das Immunsystem durch Hunger geschwächt ist, haben auch gesunde Menschen weniger Chance, einer Infektion standzuhalten. Und die Familien in Ithung, Ghalegaun und Piluwa leiden sehr unter dem strengen Lockdown. Ihre Hoffnung ist, dass der lokale Partner ihnen in dieser Not unter die Arme greifen kann.
Auch wir möchten den Familien in den Dörfern unseres Jahresprojekts helfende Hände reichen!
Wenn Sie sich daran beteiligen möchten, dann überweisen Sie Ihre Spende bitte mit Vermerk „Nepal Corona“ auf das Konto von Helping Hands e.V. bei der KSK Gelnhausen, IBAN: DE56 5075 0094 0000 022394, BIC: HELADEF1GEL (zur Online-Spende). Bitte geben Sie immer die vollständige Adresse an, damit Sie am Jahresende eine Spendenquittung erhalten können. Das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) bestätigt, dass Helping Hands e.V. mit den anvertrauten Mitteln sorgfältig und verantwortungsvoll umgeht.
Extreme Hungersnot im Süden Madagaskars
Die schlimmste Dürre seit 40 Jahren hat den Süden Madagaskars in eine extreme Hungersnot gestürzt – wohl die schlimmste, die das Land je erlebt hat – durch die das Leben von etwa einer Million Menschen gefährdet ist. Der Hunger ist so extrem, dass die Menschen konsumieren, was sie finden können: ungenießbare Pflanzen, Insekten, sogar Lehm. Und sie können teilweise nicht einmal fliehen, weil das Land durch Lockdowns gelähmt ist; dadurch ist auch die Hilfe erschwert.
Dennoch möchte unser örtlicher Partner helfen – voraussichtlich per Flug – und Hilfe zu 4.000 Familien in 20 Dörfern in Ambovombe in der Androy-Region bringen; die Region, die am stärksten betroffen ist: Dörfer, in denen die Menschen bisher noch überhaupt keine Hilfe erhalten haben. Zunächst werden Lebensmittel benötigt: Reis, Bohnen, Milch, Wasser und Speiseöl; dazu pro Haushalt einen Kanister, eine Pfanne, einen lokalen Kocher („Brazier“) und Seife. Wenn der schlimmste Hunger besiegt ist, kann längerfristige Hilfe in Angriff genommen werden. Zum Beispiel sind mehrere örtliche Kliniken in sehr schlechtem Zustand.
Wir möchten, gemeinsam mit unserem Partner humedica, in Madagaskar helfen! Weitere Infos folgen in den nächsten Tagen.
Wenn Sie den Menschen in Madagaskar eine helfende Hand reichen möchten, überweisen Sie Ihre Spende bitte mit Vermerk „Madagaskar Hungersnot“ auf das Konto von Helping Hands e.V. bei der KSK Gelnhausen, IBAN: DE56 5075 0094 0000 022394, BIC: HELADEF1GEL (zur Online-Spende). Bitte geben Sie immer die vollständige Adresse an, damit Sie am Jahresende eine Spendenquittung erhalten können. Das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) bestätigt, dass Helping Hands e.V. mit den anvertrauten Mitteln sorgfältig und verantwortungsvoll umgeht.
Hoffnungslicht in der Pandemie
Täglich meldet Indien neue Corona-Horrorzahlen. Wie ist das möglich in einem Land mit einigen der besten medizinischen Einrichtungen der Welt?
Indien ist nicht nur riesengroß, noch immer lebt weit über die Hälfte der Bevölkerung in Großstadtslums oder in entlegenen ländlichen Gebieten. Und je weiter man sich von den Großstädten entfernt, desto katastrophaler ist die Lage.
Dennoch gibt es mitten in der Pandemie Hoffnungslichter: Krankenhäuser wie das Reynolds Memorial Hospital (RMH) in einer entlegenen Gegend Zentralindiens (Washim, Maharashtra). Seit über 80 Jahren dient RMH jedem, der Hilfe braucht. In unmittelbarer Nähe zu RMH bildet das Nazarene Nurses Training College (NNTC) viele Krankenpfleger aus. Neben der Arbeit im Krankenhaus besuchen sie auch die umliegenden Dörfer, um Kranken zu helfen, die keinen direkten Zugang zu medizinischer Hilfe haben. Die Mitarbeiter wissen sich besonders den Menschen verpflichtet, die gesellschaftlich ausgegrenzt sind oder sich keine medizinische Behandlung in einer Privatklinik leisten können.
In den letzten Jahren haben sich für RMH neue Möglichkeiten ergeben, mit zwei der größten christlichen medizinischen Organisationen zu kooperieren, der bedeutendsten christlichen medizinischen Universität Indiens (Vellore Medical College) und der Emmanuel Hospital Association. Dadurch wuchs nicht nur die Zahl der Ärzte und Krankenpfleger, sondern die Dienstbereiche konnten erweitert werden.
Die Corona-Pandemie stellt vor allem das ländliche Indien vor riesige Herausforderungen und damit auch RMH. Inzwischen wurden Dutzende von Patienten mit COVID-19 in einem Sondertrakt von RMH eingeliefert, und fast die Hälfte benötigt Sauerstoff. Die Ärzte sind dankbar, dass rechtzeitig vor der Pandemie ein Generator zur Produktion von Sauerstoff geliefert wurde und so bisher keine Engpässe entstanden.
Daneben läuft die normale Arbeit mit Entbindungen, Operationen und Behandlungen. Ja, RMH befindet sich vor einer der größten Herausforderungen seiner Geschichte, aber die Mitarbeiter sind überzeugt: Wir geben nicht auf, sondern werden für viele ein Hoffnungslicht in der Pandemie sein!
von Dr. Hermann Gschwandtner, Geschäftsführer (Administrativ)
Helping Hands e.V. hat das Reynolds Memorial Hospital in den letzten drei Jahrzehnten wiederholt in kleineren Projekten unterstützt. Zudem war Dr. Gschwandtner 21 Jahre lang Vorstandsmitglied bei RMH.

Explosionen in Bata, Äquatorialguinea
„Chaos und Zerstörung: Das ist die aktuelle Lage hier. Die Informationen sind verwirrend und Menschen geraten in Panik; Gerüchte verbreiten sich. Es gibt viele Verletzte und Tote.“
Am Sonntag ereigneten sich mehrere Explosionen in Bata, der größten Stadt in Äquatorialguinea – auf eine Detonation in einer Einrichtung, wo Material schlecht gelagert worden war, folgten weitere Explosionen und Brände. Die Umgebung ist weitestgehend zerstört. Hunderte Familien haben ihr Zuhause und Eigentum verloren; weitere werden evakuiert. Unter der Bevölkerung steigt die Angst. Auch Kinder an der Schule unseres Partners wurden verletzt.
Diese Nachrichten erreichten uns von unserem lokalen Partner in Äquatorialguinea am Dienstagfrüh. Noch ist nicht geklärt, wie der Partner sich in Nothilfe und Rehabilitation einbringen wird; Gespräche finden derzeit statt. Die lokalen Krankenhäuser kümmern sich um die mindestens 600 Verletzten, aber es wird weiteres medizinisches Material, Geräte und Medizin benötigt; allgemein ist die Gesundheitsversorgung im Land eher limitiert und zu teuer für bedürftige Familien. Schulen und andere Einrichtungen haben ihre Pforten geöffnet, um obdachlose Familien aufzunehmen; auch hier wird Unterstützung nötig sein.
Update vom 11. März:
Da eine Gefahr von weiteren Explosionen besteht, wurden weite Gebiete evakuiert. Die Unterkünfte sind völlig überfüllt; die Menschen suchen Zuflucht, wo immer sie ihnen gewährt wird. Das medizinische Personal kümmert sich rund um die Uhr um die Verletzten, größtenteils im Freien, und kommen an ihre Grenzen. Nachdem unser örtlicher Partner die Lage direkt vor Ort erkundet hat, wurden folgende Maßnahmen beschlossen:
Zuerst soll an die obdachlosen Familien, die noch von nirgendwo Unterstützung erfahren haben, Nahrung, Wasser und Hygieneartikel verteilt werden. Außerdem möchte unser Partner die vielen Ehrenamtlichen an den verschiedenen Einsatzorten mit Mahlzeiten, Wasser und grundlegenden Materialien versorgen; bisher kümmert sich niemand darum. Ebenfalls ist geplant, die mobilen Ärzteteams mit medizinischen Artikeln und Medikamenten zu versorgen.
In einer zweiten Phase möchte der Partner dann Familien bei den Wiederaufbaumaßnahmen bzw. Reparaturen ihrer Häuser/Hütten unterstützen.
Wenn Sie den betroffenen Familien in Bata eine helfende Hand reichen möchten, überweisen Sie Ihre Spende bitte mit Vermerk „Bata Explosion“ auf das Konto von Helping Hands e.V. bei der KSK Gelnhausen, IBAN: DE56 5075 0094 0000 022394, BIC: HELADEF1GEL (zur Online-Spende). Bitte geben Sie immer die vollständige Adresse an, damit Sie am Jahresende eine Spendenquittung erhalten können. Das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) bestätigt, dass Helping Hands e.V. mit den anvertrauten Mitteln sorgfältig und verantwortungsvoll umgeht.
Sauberes Wasser für Ithung und Ghalegaun
„Wasser ist lebensnotwendig für uns alle. In Nepal haben viele Menschen keinen guten Zugang zu Wasser. Vor allem in den ländlichen Gegenden, aber auch in den Städten. Zum Beispiel in Pachthar, im östlichen ‚Hügelgebiet‘ von Nepal. Dort freut sich Surendra M., der Dorfvorsteher und Schulleiter der Dorfschule in Ithung, über den neuen Wasserspeicher mit Wasserhähnen. Die Dorffamilien haben auch selbst so viel sie konnten zum Bau beigetragen. ‚Wir haben so oft versucht, hier einen Wasserspeicher mit Wasserhähnen und Waschbecken zu errichten, aber es hat nie geklappt‘, erklärt Surendra M. ‚Jetzt hat NCM Nepal uns geholfen und uns ermutigt, das Wasserprojekt tatsächlich durchzuführen. Wir sind sehr dankbar dafür!'“
So berichtet unser Partner in Nepal über das Wasser- und Hygieneprojekt, das als Reaktion auf die Coronakrise in den Bergdörfern Ithung und Ghalegaun durchgeführt wurde. Dabei wurde je ein Wasserspeicher errichtet und mit geeigneten Quellen verbunden sowie kindergerechte Wasserhähne und Waschbecken installiert.
Die Dorfbewohner sind extrem dankbar dafür, denn auf 2.500 Meter Höhe gibt es nicht viele Möglichkeiten, durchgehend an Wasser zu kommen – die öffentliche „Pipeline“ liefert nur sehr sporadisch Wasser; die verstreuten Quellen geben entweder nicht genug Wasser oder sind relativ weit entfernt, zumindest für Schulkinder. Das ist besonders in der Coronasituation eine große Herausforderung!
In Ithung wurde ein Speicher errichtet, der 8.000 Liter fasst und auf dem Gelände des neuen integrativen Kinderzentrums steht. Die ursprünglich geplanten 5.000 Liter wurden auf Bitte der Dorfbewohner erweitert, die auch beim Bau des massiven Betonspeichers mit Begeisterung dabei waren und schon überlegen, wie sie die Wasserversorgung bis zur nur 150 Meter entfernten Dorfschule erweitern können. Die Dorfbewohner sind sehr glücklich, dass sie nun Wasser rund um die Uhr haben!
Der Wasserspeicher im Nachbarort Ghalegaun, wo ein Zweigzentrum des integrativen Kinderzentrums eröffnet wurde, wird mit Quellwasser gespeist und fasst insgesamt 2.200 Liter. Die 1,5-Kilometer-lange Wasserleitung zur Quelle wurde zu zwei Dritteln durch die Gemeindeverwaltung bezahlt; die Dorfbewohner trugen mit Arbeitskraft sowie Kies und Splitt bei; die restlichen Kosten wurden von Helping Hands beglichen – also ein starkes Gemeinschaftsprojekt in dieser sehr bedürftigen Gegend.
Auch dieser Tank ist solide und haltbar aus Beton gebaut; das Quellwasser wurde getestet und ist sauber und als Trinkwasser geeignet. Etwa 120 Menschen, davon 39 Kinder des Kinderzentrums, benutzen das Wasser täglich zum Trinken, Waschen und für sanitäre Bedürfnisse.
Suroj M., der Lehrer des neuen Kinderzentrums, freut sich: „Bisher hatten wir solche Probleme, für Kinder und Personal der Schule Wasser zu bekommen. Vor allem sauberes Trinkwasser war eine große Herausforderung. Kinder und Lehrer mussten regelmäßig den Unterricht verlassen, um irgendwo im Dorf Wasser zu holen. Auch Toiletten waren ein großes Problem ohne Wasser! Die Kinder konnten sich nicht die Hände waschen und wurden oft krank. Ich bin so glücklich, diesen neuen Wasserspeicher mit sauberem Wasser und Waschbecken hier zu sehen. Ich bedanke mich bei allen, die dieses ‚Wunderwerk‘ unterstützt haben!“
Im Rahmen der Einweihung der Wasserspeicher am 28. und 29. Dezember kamen außerdem insgesamt 78 Dorfbewohner für je eine Schulung zusammen, in denen der Virologe des Bezirkskrankenhauses und sein Assistent die Teilnehmer über die Symptome von COVID-19 und anderen jahreszeilich bedingten Krankheiten informierte und erklärte, wie man sich am besten schützt. Außerdem lernten die Teilnehmer verschiedene Hygienetechniken, erhielten Poster und Faltblätter sowie Masken, Händedesinfektionsmittel und Seife. Da es bisher noch keinerlei solche Schulung in den Dörfern gegeben hatte, war das Interesse sehr groß, und mehr Familien nahmen teil als ursprünglich geplant.
„Wir hoffen, dass dieses Wasserprojekt und die Schulungen die Hygiene in Ithung und Ghalegaun verbessert und die Menschen besser vor COVID und anderen Krankheiten geschützt sind“, schlussfolgerte unser Partner.
Integrative Kinderzentren in Nepal – wie das in Ithung und Ghalegaun – unterstützen wir als unser Jahresprojekt 2021.
Schüler zeigen Solidarität
Nach verheerender Explosion in Beirut engagieren sich zahlreiche NES-Schüler und Absolventen für ihre Stadt
„Die letzten Tage waren sehr hektisch. Direkt nach der Explosion haben wir uns erst mal darum bemüht, in der Schule den Schutt und die Glasscherben wegzuräumen. Viele unserer Schüler und Ehemaligen sind mit anderen Jugendlichen in die besonders zerstörten Stadtgebiete gegangen und haben dort bei allem und jedem geholfen. Sie haben Gästehäuser hergerichtet, sodass Familien, die ihre Wohnungen verloren haben, dort unterkommen konnten. Dann haben sie geholfen, zwei zerstörte Krankenhäuser aufzuräumen und zu säubern. Zusätzlich haben sie in Ashrafieh zwölf beschädigte Wohnungen und Häuser aufgeräumt und gereinigt. Später haben sie noch sieben Tage lang täglich 225 Mittagsmahlzeiten zubereitet und verteilt, und für betroffene Familien auch Ventilatoren gekauft. Unser befreundetes Hilfswerk, Life Agape Ministry, gibt weiterhin warme Mahlzeiten aus.“ Heute (25.8.) wird außerdem eine „mobile Klinik“ für Verletzte angeboten; auch dabei helfen einige Schüler. „Wir sind sehr stolz darauf, wie unsere Schüler sich engagieren!“
Das ist die NES-Schule in Beirut, Libanon: Dort lernen die Schüler nicht nur Arabisch, Chemie und Mathematik, sondern Nächstenliebe und Solidarität, nicht nur an sich selbst zu denken, sondern über die eigene Not hinaus auch die Not der anderen zu sehen und zu lindern. Viele der NES-Schüler kommen ohnehin aus sehr schwierigen Verhältnissen – Flüchtlingsfamilien, Gastarbeiter, Waisenkinder – aber selbst die wenigen, deren Familien es vorher einigermaßen gut ging, bekommen die anhaltende Wirtschaftskrise am eigenen Leib zu spüren, denn ein großer Teil der Mittelklasse rutscht immer mehr in die Armut ab. Trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen? – waren viele Schüler und Absolventen sofort bereit, sich für ihre betroffenen Nachbarn und ihre gemarterte Stadt einzusetzen.
Bei der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut am 4. August kamen knapp 200 Menschen um, mehr als 6000 wurden verwundet. Die Vereinten Nationen warnen vor einer Hungersnot, denn u.a. vernichtete die Detonation 85% der Getreidevorräte (Oxfam). Zudem sind ganze Stadtteile zerstört – viele Bewohner sprechen davon, dass die Explosion mehr Schaden angerichtet hat als 15 Jahre Bürgerkrieg – und daher sind nun etwa 300.000 Menschen obdachlos. Zusätzlich haben viele noch bewohnbare Wohnungen große Schäden erlitten.
„Als Schule helfen wir im Moment vor allem unseren Lehrern und Schülern, die Schäden in ihren Wohnungen zu reparieren. Wir arbeiten mit verschiedenen Handarbeitern zusammen, Schreinern und so, die wir zu den Familien schicken, denen wir helfen möchten, und die wir dann bezahlen.“
Die Schäden dieser Art können, zumindest mit der nötigen finanziellen Unterstützung, beseitigt werden. Aber was ist mit den emotionalen Schäden?
Die Explosion hat für viele Libanesen nicht nur ihre Lebensgrundlage, sondern ihr letztes Fünkchen Hoffnung zerstört. Verheerende Waldbrände vor knapp einem Jahr, dann wochenlange Straßenproteste, die schlimmste Wirtschaftskrise, die das Land je durchlebt hat, eine drastisch fallende Währung und massive Arbeitslosigkeit, dann noch Corona und schließlich dieser katastrophale Schlag – die Bevölkerung ist völlig traumatisiert. Wie lange wird es dauern, bis das Land sich erholt, selbst wenn die politischen, wirtschaftlichen und humanitären Krisen überwunden werden können?
Genau hier macht die NES-Schule so einen wichtigen Unterschied. Auf der einen Seite kümmern sie sich natürlich gerade jetzt um die Schüler, die besonders betroffen sind, wie die Schulleiterin beschreibt: „Wir bemühen uns darum, die verletzten Schüler emotional zu unterstützen. Wir wechseln uns ab, die Schüler zu besuchen, vor allem die, die auch ihr Zuhause verloren haben.
Wir möchten weiterhin ein Licht sein für Menschen, die in Not sind!“
Dieses Licht ist die NES schon seit über 50 Jahren. Kinder, die in anderen Schulen diskriminiert oder sozial ausgegrenzt werden, finden hier einen Ort, an dem sie angenommen und wertgeschätzt sind. Besonders solche Kinder, die an anderen Schulen teilweise gar keinen Platz bekommen würden – Kinder aus Flüchtlings- oder Gastarbeiterfamilien, die auch in dieser Krise ganz besonders hart getroffen sind – können hier in sicherer und herzlicher Atmosphäre eine gute Schulbildung genießen. Das relativ neue „Therapiezentrum“ mit Psychologe und Sprachtherapeut hilft enorm, traumatisierten Kindern die nötige Hilfestellung zu geben, damit sie ihr Trauma verarbeiten und ihren Schulalltag erfolgreich meistern können. Und gerade dieses Jahr, in dem praktisch alle Kinder in Beirut gewissermaßen unter Trauma leiden, ist die Schule als „Oase des Friedens im Chaos“ ein unbeschreiblich wichtiger Anker im durcheinandergewirbelten Leben der NES-Schüler.
Ursprünglich sollten am 1. September die Einführung für die Lehrer beginnen und Mitte September der reguläre Schulbetrieb wieder aufgenommen werden. Da aufgrund der Explosion dutzende Krankenhäuser und Kliniken zerstört wurden und die Corona-Fälle stark angestiegen sind, wurde bis mindestens zum 4. September ein weiterer Lockdown verhängt. Ob demnach der Unterricht im Klassenraum starten kann oder für den Übergang weiter online unterrichtet wird, ist noch unklar – jedenfalls besteht die Hoffnung, dass in Kürze wieder normaler Präsenzunterricht stattfinden kann. Die Reparaturarbeiten an der Schule laufen noch, sind aber hoffentlich bis Mitte September abgeschlossen.
Die Schüler und Angestellten der NES – Berichten zufolge die ganze libanesische Bevölkerung – zeichnen sich in dieser schwierigen Lage durch außerordentliche Solidarität aus. Auch wir können unseren Freunden im Libanon ein Zeichen der Solidarität und der Ermutigung senden. Das geht am besten durch den NES-Studienfond, der maßgeblich dazu beiträgt, dass möglichst viele Schüler weiter ihre „Oase des Friedens“ besuchen können. Das geht auch durch Patenschaften für einzelne Schüler, oder eine Spende mit Vermerk „Beirut Explosion“ (IBAN DE56 5075 0094 0000 022394). Oder Sie schreiben eine ermutigende Nachricht für unsere Kollegen und die Kinder im Libanon (am besten auf Englisch – aber gerne auch auf Deutsch – an: webmaster@helpinghandsev.org). Danke, dass Sie den Kindern und ihren Familien in dieser Zeit besonders zur Seite stehen!
„Die Zerstörung ist unvorstellbar“
Explosion erschüttert Beirut; Schüler und Schule unseres Partners betroffen
„Es ist eine Katastrophe. Wir wissen nicht, was wir sagen sollen. Es ist wie ein Erdbeben … die Zerstörung ist unvorstellbar, überall.“
So schildert es die Schulleiterin der NES-Schule unseres Partners im Libanon am Dienstagabend, wenige Stunden nachdem eine verheerende Explosion am Hafen in Beirut das ganze Land erschütterte – sogar in Zypern, 200 Kilometer entfernt, war der Schlag landesweit zu spüren.
Bisher wird von über 150 Toten und mehr als 5000 Verletzten gesprochen. Nachrichtensender berichten, dass unter anderem auch drei Krankenhäuser zerstört wurden und es ohnehin schon an medizinischem Material mangelt – die Verletzten werden versorgt, so weit es geht.
Zwei NES-Schüler der 5. Klasse wurden durch Glas verletzt und im Krankenhaus behandelt (einer der beiden kam in unserem Blogartikel „Ich habe Schulweh“ zu Wort); ansonsten wurden glücklicherweise keine Schüler und Lehrer getroffen.
Die entsetzliche Kraft der Druckwelle hat aber nicht nur Tausende verletzt, sondern auch weit über den Hafen hinaus Gebäude verwüstet.
„Auch unsere Schule hat kein Glas mehr, keine Türen – eine Menge ist zerstört“, berichtet die Schulleiterin.
Die NES-Schule ist unser Jahresprojekt 2020; bei den Joggathons im Mai und Juni engagierten sich hunderte Läufer und Sponsoren für den „NES-Studienfond“ – Unterstützung, die Schule und Schüler jetzt noch nötiger haben als zuvor.
Denn diese Katastrophe trifft den Libanon nicht aus heiterem Himmel, sondern inmitten einer anhaltenden Wirtschaftskrise, durch die das Land schon vor Corona extrem geschwächt war. Tausende, die bisher der Mittelklasse angehörten, sind unter die Armutsgrenze gerutscht; die, die schon vorher bedürftig waren, wissen kaum, wie sie die Krise überstehen sollen.
„Mehr können wir wirklich nicht mehr ertragen“, schreibt die Schulleiterin. „Unsere Leute haben nichts zu essen, wie sollen wir da die Stadt wieder aufbauen!“
Wenn Sie die NES-Schule in dieser Situation unterstützen und den betroffenen Familien eine helfende Hand reichen möchten, überweisen Sie Ihre Spende bitte mit Vermerk „Beirut Explosion“ auf unser Konto bei der KSK Gelnhausen (IBAN: DE56 5075 0094 0000 022394) oder spenden Sie online (Stichwort „Beirut Explosion“). Alternativ können Sie auch direkt für unser Jahresprojekt 2020 spenden, da die Gelder für dieses Projekt in den NES-Studienfond fließen und darüber hinaus genutzt werden, um nötige Renovierungsarbeiten an der Schule durchzuführen.
