Die Weihnachtszeit ist eine Zeit des Gebens, der Besinnlichkeit und der Freude – eine Gelegenheit, unsere Verbundenheit zu zeigen und Wertschätzung auf besondere Weise auszudrücken. Häufig machen wir das mit kleinen oder größeren Geschenken, die uns zwar kurz Freude bringen, dann aber in einer Schublade verstauben.
Wir laden Sie dieses Jahr dazu ein, den wahren Geist des Schenkens neu zu entdecken! Mit einer Geschenkspende schenken Sie doppelt Freude – Ihren Lieben und zugleich Menschen, die dringend Unterstützung brauchen. Statt schnell vergänglicher Präsente setzen Sie mit einer Geschenkspende auf nachhaltige Hilfe, die tatsächlich und langfristig positive Veränderung schafft.
Wie wäre es zum Beispiel mit einer Winterjacke für ein Schulkind in Nepal? In den Bergdörfern dort herrschen eisige Winter, doch Heizungen gibt es nirgends. Oder schenken Sie einer Familie in Süd-Madagaskar ein paar Hühner für eine Hühnerzucht, die ihnen hilft, sich selbst ein kleines Einkommen zu erwirtschaften.
Zeigen Sie Freunden und Familie, dass Sie an sie denken und zugleich Verantwortung für eine gerechtere Welt übernehmen. Mit einer Geschenkspende schenken Sie Hoffnung, Chancen und Perspektiven – ein Geschenk, das weit über die Feiertage hinauswirkt.
Enge Zusammenarbeit mit Partner Veritas in Sighişoara gipfelt in Weihnachtsfeier
„Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für alles, was Sie tun, und dafür, dass Sie uns gezeigt haben, dass Freundlichkeit und Solidarität das Leben verändern können… und dass Sie uns die Möglichkeit geben, in Würde und Hoffnung zu leben!“
Schon fast seit Gründungstagen ist das Sozialwerk Veritas in Sighişoara, Rumänien, unser zuverlässiger Partner gewesen. Unter anderem durften wir das Werk viele Jahre darin unterstützen, Hunderten von einsamen Senioren zum Weihnachtsfest eine Freude zu bereiten und Wertschätzung zu vermitteln.
In diesem Jahr gestaltete die Zusammenarbeit mit Veritas sich intensiver als in Vorjahren: Im September konnte ein paXan-Team daran mitwirken, das „Casa Împreună“ zu renovieren, in dem die Programme für Senioren und Menschen mit Behinderung stattfinden. Aus Spenden für das paXan-Projekt konnten außerdem noch einige dringend benötigte Einrichtungsgegenstände fürs Casa Împreună bezahlt werden: ein Warmwassersystem für Dusche und Waschbecken, vier lange Tische und 35 Stühle, ein Kühlschrank und ein Ofen für die Kochkurse sowie Feuersicherheit.
Aber auch Weihnachten sollte nicht vergessen werden! Aus „Weihnachtsfreude“-Spenden konnten wir den Veritas-Senioren eine gemütliche Weihnachtsfeier ermöglichen; am Ende erhielt jede Person ein Päckchen mit Öl, Maiskorn, Reis, Tomatensoße, Käse, einer Fleischkonserve, Kaffee, Lebkuchen und Zucker.
Hier sind einige Eindrücke der Senioren nach der Weihnachtsfeier:
„Ich möchte allen Mitarbeitern der Stiftung Veritas meinen Dank aussprechen, die sich mit so viel Liebe und Sorgfalt um die Menschen kümmern, die das Zentrum besuchen. Durch Ihren unermüdlichen Einsatz schaffen Sie es, unser Leben zu verändern, indem Sie Licht und Trost bringen, wo Schmerz und Einsamkeit herrschen. Wir danken Ihnen für das Einfühlungsvermögen, die Professionalität und die Liebe, mit der Sie uns jeden Tag begrüßen. Die Stiftung Veritas ist mehr als ein Sozialwerk – sie ist ein Haus der Seele, in dem wir uns alle wertgeschätzt und respektiert fühlen.“ (Herr Pop)
„Dieser Ort hat mir in den letzten 15 Jahren geholfen, mit mehr Zuversicht durchs Leben zu gehen. In all diesen Jahren habe ich Menschen mit Seele getroffen, die einen lebendigen Eindruck in unserer Seele hinterlassen haben. Danke dafür!“ (Frau Tripa)
„Die Stiftung Veritas gab mir die Möglichkeit, wunderbare Menschen im Seniorenclub kennenzulernen, und die Großzügigkeit der Mitarbeiter der Stiftung Veritas veranlasste mich, mich an dem Freiwilligenprogramm für die Kinder des Zentrums zu beteiligen. Ich fühlte mich verpflichtet, im Gegenzug etwas von meinem Wissen und meiner Zeit zur Verfügung zu stellen. Ich danke Ihnen !!!!“ (Herr Ludusan)
„Jeder Nutznießer des Elderly Club hat sowohl den Mitarbeitern als auch den Sponsoren dieses Zentrums einen Gedanken des Lichts und der Liebe geschenkt. Heute habe ich die Aufregung und Freude gespürt, ein Teil dieses Festtages zu sein.“ (Jeni, Mitarbeiterin von Veritas)
Und Petra Popa, Leiterin von Veritas, fasst zusammen:
„Wenn ich diese Eindrücke lese, wird mir klar, wie wichtig wir bei der Erbringung unserer Dienstleistungen sind. Aber hinter diesen Diensten stehen wunderbare Menschen wie Sie, die auf das vertrauen, was wir tun, und sich dafür entscheiden, uns zu unterstützen. Für all Ihre Gaben, Ihr Engagement und Ihre anhaltende Unterstützung danke ich Ihnen und bin Ihnen dankbar, weil wir gemeinsam daran arbeiten, dass Gottes Reich unter uns spürbar wird.
Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr!!!!“
Wir bieten nachhaltige Alternative zu „Weihnachtspäckchen“
Fast ein Vierteljahrhundert lang haben wir jährlich zu Weihnachten nach Albanien, Bulgarien und Rumänien selbstgepackte „Weihnachtspäckchen“ mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln versandt, die Tausenden von bedürftigen Kindern, Familien und Senioren eine Freude zu Weihnachten gemacht haben. Das waren (gerechnet ab 2010) insgesamt über 10.000 Weihnachts- und Schulpäckchen, die, gemeinsam mit anderen Gütern, mehr als 88 Tonnen Weihnachtsfreude verbreitet haben! Hunderte Einzelpersonen und Gruppen aus ganz Deutschland haben sich daran beteiligt.
Dieses „Weihnachtsgeschenk“ möchten wir, gemäß unseres Grundsatzes „wirkungsvoll helfen und nachhaltig verändern“, ab sofort noch nachhaltiger umsetzen. Und zwar mit einer „Geschenkspende“, die doppelt Freude schenkt – einer lieben Person hier in Deutschland, sowie Menschen andernorts, die dringend Unterstützung brauchen. Nachhaltige Hilfe statt vergänglicher Präsente – so kann der wahre Geist des Schenkens ganz neu entdeckt werden!
Angeboten wird zum Beispiel eine Geschenkspende, die einem Schulkind in Nepal eine Winterjacke spendet – dort wird es im Winter in den Bergdörfern bitterlich kalt. Oder ein paar Hühner für eine Familie in Süd-Madagaskar, die sich damit eine Hühnerzucht aufbauen und ausreichend ernähren können. Zu jeder Geschenkspende erhalten Spender eine personalisierte Karte, die sie ihren Freunden, Verwandten oder Kollegen zum Weihnachtsfest überreichen können.
Sie wollen wissen, warum wir mit unserer langjährigen Tradition aufhören und zu Weihnachten keine gesammelten Päckchen mehr verschicken? In diesem kurzen Video nennen wir unseren Grund. Vielleicht überrascht er Sie ja?!
Sie möchten darüberhinaus wissen, wie Sie trotzdem noch aktiv mitmachen können? Auch darauf gibt es im Video eine Antwort.
„Ich möchte mich bei euch für all die Unterstützung bedanken, die ihr uns seit langem entgegenbringt. Die Päckchen sind für viele Menschen hier sehr, sehr nützlich und bringen Freude und machen die Menschen auf diese Weise glücklich.“ (Gesti aus Albanien)
413 Weihnachtspäckchen, 12 Päckchen mit Schulbedarf, 1 große Tasche mit handgestrickten Socken und Schals und 6 Päckchen mit zusätzlichen Lebensmitteln und Hygieneartikeln machten sich im November 2022 auf die lange Reise nach Osteuropa. Davon wurden 92 Weihnachtspäckchen in Sighişoara, Rumänien, an Senioren unseres Partners Veritas verteilt; 100 Päckchen schenkten Kindern aus bedürftigen Familien in Kombinat, Albanien, Weihnachtsfreude. Die restlichen 221 Päckchen und anderen Packstücke reisten über Rumänien bis in die Ukraine.
„Alle Geschenke wurden mit großer Aufregung und Freude entgegengenommen“, berichtet unser Partner aus Sighişoara, Rumänien. „Einige der Menschen weinten, andere freuten sich wie Kinder. Worte sind zu dürftig, um die Emotionen und das Glück der älteren Menschen im Veritas-Tageszentrum zu beschreiben. Die meisten von ihnen sind allein, und diese Geschenke wurden als göttlicher Segen empfunden.“
Auch die Beschenkten fassten ihre Dankbarkeit in Worte, so wie Herr Nicu – „Vielen Dank für die Ehre, die ihr uns erwiesen habt, indem ihr diese Geschenke gesandt habt. Möge Gott euren Weg erleuchten! Frohe Weihnachten!“ – und Frau Ioana:
„Für mich bedeuten diese Geschenke sehr viel. Ich bin allein, und jede Geste wie diese erinnert mich daran, dass Gott seine Boten durch großzügige Menschen wie euch schickt, um mir zu zeigen, dass ich nicht allein bin.“
In der Ukraine brachten die Päckchen etwas Licht ins Dunkel des Krieges … und außerdem dringend benötigte Lebensmittel für Menschen, die alles verloren haben. Die Päckchen wurden in ärmeren ländlichen Gegenden um Ismail verteilt, an Familien, die aus anderen Teilen der Ukraine geflüchtet sind, zum Beispiel aus Odessa, Mariupol und Nikolaev – mehr als 30.000 intern geflüchtete Menschen leben in Ismail.
„Die Flüchtlinge leben in gemieteten Unterkünften, aber das Geld ist sehr knapp, da die meisten von ihnen keine Arbeit haben“, beschreibt unser Partner vor Ort. „So bleibt nach Bezahlung der Miete nicht viel für Lebensmittel und andere Dinge übrig. Die Päckchen wurden im Rahmen einer besonderen Weihnachtsfeier an Familien mit vielen Kindern und an ältere Menschen verteilt. Vielen herzlichen Dank für eure wunderbare Großzügigkeit und Hilfe bei der Versendung dieser Lebensmittelpakete für die Menschen in der Ukraine!“
In Albanien haben die Päckchen wie in den vergangenen Jahren den 40 Kindern aus unserem Kinderzentrum in Kombinat Weihnachtsfreude geschenkt. Die Kinder kommen alle aus sehr bedürftigen Familien; für viele ist das Mittagessen im Kinderzentrum die einzige Mahlzeit am Tag.
„Es war so ein großer Segen, die Liebe mit Familien und Menschen in Not zu teilen, indem wir diese Päckchen verteilten“, betont Gesti, unser Partner vor Ort. „Wir sind euch sehr dankbar, dass ihr den Familien, die ein hartes Leben haben und es daher auch schwer haben, Weihnachten zu feiern, immer wieder Freude bringt! Ihr habt viele Menschen glücklich gemacht!“
Die Päckchen wurden nach der – ebenfalls durch Helping Hands Weihnachtsspenden geförderten – Weihnachtsfeier verteilt, und der vierjährige Bruder einiger Kinder im Kinderzentrum, der Down Syndrom hat, konnte nicht aufhören, das Päckchen zu küssen und seine Dankbarkeit in den Raum zu rufen.
Die restlichen Päckchen erhielten Kinder im Autismus-Krankenhaus – Kinder aus ganz Albanien kommen hierher, deren Eltern sich keine private Behandlung leisten können – sowie 15 Frauen, mit denen unser Partner wöchentlich Kontakt hat. „Sie waren so glücklich, denn es sind alte Frauen, die meist allein zuhause sind oder nur mit ihren Ehemännern, und keine Kinder oder jemanden haben, der sich um sie kümmert. Sie waren sehr dankbar für diese Geschenke; die Päckchen haben sie wirklich glücklich gemacht!“
Und auch ganz unerwartete Weihnachtsfreude konnte ein Päckchen verschenken (siehe Foto), wie Gesti berichtet:
„Als ich mit den Päckchen zur Kirche fuhr, sah ich eine Frau, die in einer Mülltonne nach Essen suchte. Ich hielt das Auto an und gab ihr ein Päckchen, und man konnte ihre Freude sehen. Sie sagte mir – und die Worte kamen ihr kaum aus dem Mund: ‚Danke, danke – denn ich habe heute nichts zu essen gehabt.'“
Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen, die durch Päckchen oder Spenden zu dieser Weihnachtsaktion beigetragen und es uns ermöglicht haben, in Albanien, Rumänien und der Ukraine Weihnachtsfreude weiterzugeben!
Damit Kinder in Vidrare weiter zur Schule gehen können
Mancher mag sich fragen, warum wir seit zwei Jahren keine Weihnachtspäckchen mehr nach Bulgarien senden. Das ist ganz einfach: Die jahrelange Päckchenaktion hat dort so einen Unterschied gemacht, dass die Menschen vor Ort nun selber den bedürftigen Familien in ihren Dörfern unter die Arme greifen. Unsere Kollegin vor Ort, Zhaneta Georgieva, berichtet von dieser begeisternden Entwicklung:
„Was den Dienst hier angeht, so ist es erstaunlich, was die Weihnachtspäckchen bewirkt haben. Sie haben den Menschen in unserer Gegend ein klares Beispiel dafür gegeben, wie man seine Nachbarn sieht und ihnen hilft. Gelobt sei Gott dafür, dass er die Herzen und den Verstand der Menschen geöffnet hat, damit sie beginnen, einander zu helfen und zu versuchen, Wege zu finden, ihr eigenes Leben zu ändern und zu verbessern.
Ich freue mich, dass dies nicht nur eine einmalige Aktion ist, sondern eine gute Gewohnheit wird. Vor zwei Wochen kam einer der reichsten Männer der Gemeinde auf mich zu und fragte, wie er helfen könne. Ich erzählte ihm, dass die meisten der Schulkinder keine guten Winterschuhe haben. Er beschloss, jedem Schüler ein Paar warme Winterschuhe zu kaufen, und jetzt haben wir glückliche Schüler, die mit warmen Füßen herumlaufen. Andere Leute boten an, Jacken und Lebensmittelpakete für die ärmsten älteren Menschen und Familien zu kaufen.
Ich bin wirklich dankbar für diese Entwicklung und preise Gott. Das macht alle Bemühungen wertvoll, und ich danke euch für euer Engagement und euren Fleiß bei allem, was ihr tut!“
Natürlich gibt es trotzdem noch den einen oder anderen Bedarf vor Ort, der mit einer lokalen Spende nicht unbedingt gedeckt werden kann. Deshalb hatten wir ja auch im Rahmen der Weihnachtspäckchenaktion um Spenden für ein zusätzliches „Weihnachtsfreude-Projekt“ in Bulgarien gebeten. Und dieses Projekt können wohl die meisten dieses Jahr gut nachvollziehen: Mittel werden benötigt, um die Schule in Vidrare weiter heizen zu können, damit die Kinder ihre Schulbildung nicht unterbrechen müssen. Zhaneta erklärt:
„Ein Bereich, in dem wir Hilfe brauchen, ist das Füllen des Propantanks zur Beheizung der Schule. Das Budget dafür ist begrenzt und reicht nicht für den gesamten Winter. Unser Ziel ist es, die Kinder in der Schule zu halten und nicht ins Internet zu gehen, denn das wäre ein Ding der Unmöglichkeit. Aufgrund der steigenden Benzinpreise hat die Regierung den Schulen geraten, auf Fernunterricht umzustellen, aber diese Form ist für unsere Schüler nicht geeignet. Zwei Drittel von ihnen haben zu Hause keinen Internetzugang, weil ihre Familien es sich nicht leisten können. Wenn es also eine Möglichkeit gibt, bei den Heizkosten zu helfen, sind wir dankbar.“
Dank der großzügigen Spenden für unsere Weihnachtsaktion können wir noch vor Weihnachten die benötigten Mittel nach Bulgarien weiterleiten, damit dort weiter Schule stattfinden kann. Die Schule in Tarnava, die wir letztes Jahr ebenfalls bei den Heizkosten unterstützt hatten, hat bereits die nötigen Mittel erhalten.
Nachhaltige Veränderung – das können unsere bulgarischen Kollegen in vielen Bereichen beobachten. Dazu trägt unter anderem auch ein Theaterprojekt im Dorf Dzurovo bei, das wir durch regelmäßige Spenden in diesem Jahr unterstützen konnten. Am 29. Dezember findet dort eine große Theateraufführung statt – danach werden wir eine weitere „Geschichte der Veränderung“ erzählen.
„Euer Engagement ist ein wichtiger Teil einer positiven Entwicklung hier und ich kann euch nicht genug dafür danken!“ (Zhaneta)
Die Lebkuchen und Dominosteine in den Supermärkten werden schon wieder alt … aber für Weihnachtspäckchen ist noch Zeit! Noch bis zum 15. November nehmen wir sehr gerne Päckchen entgegen (hier geht’s zur Packliste).
Wohin geht es dieses Jahr?
Die Mehrzahl der Päckchen reisen dieses Jahr in die Ukraine. 240 Tage dauert der Krieg dort nun schon. „Eine völlige humanitäre Katastrophe – Städte und Dörfer zerbombt und dem Erdboden gleich gemacht, nicht genügend Wasser und Nahrungsmittel …“, so beschrieb unser Partner schon vor Monaten die Lage. Und jetzt kommt noch der Winter dazu! „Im Moment werden besonders Lebensmittel und Hygieneartikel dringend benötigt“, betonen die Kollegen vor Ort.
Und genau das ist in unseren Weihnachtspäckchen enthalten! Deshalb möchten wir dieses Jahr so viele Päckchen wie möglich in die Ukraine versenden. Über Rumänien werden die Päckchen in die südliche Ukraine Richtung Odessa gebracht sowie ggf. nach Chernivtsi und Ivano-Frankivsk und je nach Kriegslage weiter ins Land transportiert. Verteilt werden die Päckchen in den ärmeren ländlichen Gebieten an geflüchtete Personen, vor allem an Familien mit Kindern und ältere Menschen.
Helfen Sie mit, den Menschen in der Ukraine zu dieser Weihnacht ein Licht der Hoffnung anzuzünden!
Und was ist mit anderen bedürftigen Menschen?
Über der aktuellen Krise möchten wir natürlich auch andere Menschen in Not nicht vergessen!
Deshalb sammeln wir Päckchen auch für Kinder aus bedürftigen Familien in Albanien und für die Senioren unseres Partners in Sighişoara, Rumänien. „Ich werde nie ihre Gesichter vergessen, als sie die Päckchen erhielten. Sie sahen aus wie die glücklichsten Kinder der Welt“, berichtete unser albanischer Kollege letzten Dezember von einer kleinen Dorfschule nahe der Hauptstadt. „Eines der glücklichen Kinder sagte: ‚Ich hab noch nie ein Geschenk bekommen!‘“
Was gehört in ein Päckchen?
Zum Inhalt eines Päckchens gehört (bitte nicht von der Packliste abweichen!): 1kg Reis (kein Milchreis), 1kg Nudeln, 500g Kaffee (gemahlen und vakuumverpackt), 1 Tüte Gummibärchen, 3 Tafeln Schokolade (gerne größer als 100g), 2 Pakete Früchte- oder Kräutertee, 4 Röhrchen Vitamintabletten, 1 Shampoo, 2 Tuben Zahnpasta, 2 Zahnbürsten, 2 Stück Seife (bitte in Tütchen verpacken), 1 Deostift, 1 Handcreme, 10 Päckchen Taschentücher (nicht parfümiert).
Wir nehmen im Büro in Gelnhausen (Frankfurter Str. 16-18; bitte Seiteneingang West benutzen) bis zum 15. November Päckchen entgegen; da allerdings alle Päckchen vor Versand geprüft werden müssen, sind wir dankbar, wenn die meisten Päckchen etwas früher kommen.
Und wenn ich kein Päckchen packen aber die Aktion trotzdem unterstützen möchte?
Dann freuen wir uns über eine Spende mit Vermerk „Weihnachtsfreude“ auf unser Konto bei der KSK Gelnhausen, IBAN: DE56 5075 0094 0000 022394 (Online-Spende). Damit können wir einerseits weitere Päckchen vor Ort kaufen (ein Päckchen kostet ca. 25 EUR) und andererseits in Bulgarien und anderen Ländern wieder ein lokales Weihnachtsfreude-Projekt unterstützen; 2021 wurde zum Beispiel eine Weihnachtsfeier für die Kinder unseres Kinderzentrums in Albanien sowie Heizkosten und warme Mahlzeiten für die Kinder unserer Partnerschulen in Bulgarien durch diese Spenden beglichen.
Kann ich dafür eine Spendenquittung bekommen?
Für Geldspenden erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenquittung (dafür bitte die vollständige Adresse angeben). Für Sachspenden können wir leider keine Spendenquittungen ausstellen.
Weihnachtsfreude in Albanien, Rumänien und Bulgarien
„Wir sind so dankbar, dass ihr an die Menschen hier in Albanien gedacht habt. Wir sind dankbar, dass ihr mit euren Gaben hunderten von Kindern und Erwachsenen Freude geschenkt habt!“
Weihnachtspäckchen schenken Weihnachtsfreude! 603 Weihnachtspäckchen konnten wir im Dezember 2021 nach Albanien und Rumänien schicken; der Transport nach Albanien enthielt auch etliche Kartons mit Schulmaterial (inklusive 56 Schulpäckchen) sowie selbstgestrickten Socken, Schals und Mützen.
Aus Rumänien, wo 88 ältere Menschen in Sighişoara ein Päckchen erhielten, erreichte uns dieses Dankeschön der 76-jährigen Doamna:
„Ich möchte all den treuen Menschen danken, die es schaffen, uns diese wunderbaren Pakete zu schicken, die mir große Freude bereiten, denn ich kann mir keinen guten Kaffee, keine Schokolade, keine Vitamine und keine Handcreme leisten. Ich habe eine schwierige Familiensituation, weil einer der Jungen krank ist und nicht arbeiten kann. Mit diesem Paket kann ich den Menschen in meiner Umgebung eine Freude machen. Ich fühle mich verwöhnt und wichtig! Ich bin froh, dass jemand an mich denkt und danke Ihnen von ganzem Herzen für das Geschenk, das ich erhalten habe. Gott segne Sie!!!“
Und aus Albanien berichtet Gesti, der Leiter unseres örtlichen Partners:
Heutzutage ist es bei uns für die Kinder sehr schwer, die Liebe und Fürsorge zu bekommen, die sie brauchen. Wir leben in einer sehr harten Gegend, in der die meisten Menschen ums Überleben kämpfen. Daher sehen wir es als Team als sehr wichtig an, den Kindern, denen wir dienen, etwas Freude zu bringen. Wir sind so glücklich, dass wir in dieser Weihnachtszeit einige hundert Menschen treffen und sie glücklich machen und ihnen eine Freude bereiten konnten!
Wenn wir in die Dörfer fahren, die nur etwa 20 Minuten von der Hauptstadt Tirana entfernt sind, sind wir so traurig zu sehen, wie bedürftig die Menschen dort sind. Die Kinder starren uns an in der Hoffnung, dass wir ihnen etwas bringen, das sie glücklich macht, oder auch etwas zu essen, wenn sie vielleicht schon eine Weile nichts mehr gegessen haben. Es ist schwer vorstellbar, dass wir im 21. Jahrhundert diese Art von Problemen haben. Aber wir sind so dankbar, dass einige deutsche Geschwister uns dabei geholfen haben, in dieser Weihnachtszeit Geschenke und Weihnachtsfreude zu überbringen.
Wir besuchten die Schule in Pezë und trafen uns mit dem Direktor, ein Mann um die 50, studiert und gut ausgebildet, aber ohne Hoffnung. „Ich habe ein bisschen geforscht im letzten Jahr“, sagte er, „und herausgefunden, dass die meisten Familien in diesem Dorf mit weniger als 2 Dollar pro Tag überleben. Diese Päckchen für die Familien sind also ein großer Segen für sie!“ Also haben wir 160 Päckchen an die Schüler in Pezë verteilt.
Wir brachten die Päckchen in die Klassenzimmer und wollten mit ihnen Hoffnung schenken. Einer der Jungs bekam sein Päckchen und war so glücklich, dass er anfing, das Päckchen zu küssen und mit ihm zu sprechen: „Ich liebe dich, ich liebe dich!“ Das hat mich wirklich berührt und ich bin hingegangen und habe ihn umarmt. Wir sagten allen Kindern, dass diese Päckchen mit einer großen Liebe von Freunden aus Deutschland kommen.
Auf der Rückfahrt nach Tirana hielten wir an der Schule in Sharrë, die so klein ist und so wenige Lehrer hat, dass mehrere Klassen in einem Raum unterrichtet werden. Als wir dort anhielten, unterbrach der Direktor den Unterricht und schickte alle Kinder vor das Schulgebäude. Ich werde nie ihre Gesichter vergessen, als sie die Päckchen erhielten. Sie sahen aus wie die glücklichsten Kinder der Welt. Eines der glücklichen Kinder sagte: „Ich hab noch nie ein Geschenk bekommen, weil meine Eltern mir nichts schenken.“
Diese Päckchen, auch wenn sie nur eine Kleinigkeit sind, haben eine große Wirkung auf die Kinder und Familien! In unserem Kinderzentrum organisierten wir eine besondere Weihnachtsfeier für alle Kinder und Eltern. Nach der Feier haben wir die Päckchen an die Kinder verteilt und sie damit glücklich gemacht. Auch in einem Waisenhaus in Tirana konnten wir Päckchen verschenken. Wir haben bei unserem Besuch Kinder mitgebracht und sie haben miteinander gespielt; so haben die Päckchen auch dazu beigetragen, dass die Kinder, die es wirklich nötig haben, mit anderen Kindern in ihrem Alter Zeit verbringen konnten und Liebe spürten. Es war eine tolle Zeit!
Wir besuchten auch ein Kinderkrankenhaus, wo besonders Kinder aus ländlichen Familien sind, die sich kein gutes Krankenhaus leisten können. Das war eine sehr schwierige Situation, und wir waren wirklich berührt, als wir die Kinder und ihre Mütter kennenlernten! Eine Mutter fragte, ob in den Paketen auch etwas zu essen sei, da das Krankenhaus nur für die Kinder etwas anbietet. Als wir die Päckchen an die Kinder verteilten, waren sie sehr glücklich und die Mütter waren noch glücklicher als die Kinder.
Aus Spenden für den Weihnachtstransport konnte in Albanien auch ein ganz besonderes Weihnachtsfestmahl für die Kinder und Familien unseres Kinderzentrums in Kombinat bezahlt werden – bereits zum vierten Mal.
„Es ist eine Zeit, die nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern lieben. Die Kinder beginnen zwei Wochen vor der Weihnachtsfeier mit den Vorbereitungen, basteln Einladungen und laden dann ihre Eltern ein, an ihrer Feier teilzunehmen. Wir wollen, dass die Kinder das Gefühl haben, dass es ihre Einladung für die Eltern zu diesem besonderen Essen ist! Sie sind alle begeistert, weil es eine besondere Zeit ist und sie alle auch Geschenke bekommen.“
Insgesamt 65 Personen kamen ins Restaurant, setzten sich an die reichgedeckten und schön geschmückten Tische und fühlten sich willkommen. „Es war ein sehr schönes Essen mit Fleisch und anderen guten Speisen, die alle genossen. Lehrerin Vera begrüßte zu Beginn alle und sagte ein paar gute Worte, damit sich alle wohlfühlten. Einige Kinder sagten auch ein Dankeschön, und dann konnte man sehen, wie alle glücklich waren, sich auf das Essen konzentrierten und miteinander sprachen.“ Später gab es noch eine große Torte und ein Geschenk für jedes einzelne Kind. „Die Kinder waren so glücklich, dass sie alle vergaßen, im Restaurant zu sein, und vor lauter Freude laut zu jubeln begannen. Es war eine Zeit, die sie alle genossen und von der sie noch lange gesprochen haben.“
Nach Bulgarien haben wir in diesem Transport keine Päckchen gesendet. Denn im Dezember schrieb Zhana, Leiterin unseres örtlichen Partners:
„Die Corona-Krise hat so viel Trauer und Chaos in unseren Dörfern verursacht, aber sie bot den Menschen auch die Möglichkeit, mit ihren bedürftigen Nachbarn zu teilen. Was wir in den letzten anderthalb Jahren erleben, ist eine beispiellose Reaktion auf die Krisen. Mit Freude sehen wir, dass Christen und Nichtchristen mehr und mehr Verantwortung übernehmen, um sich um Menschen in Not zu kümmern. Wir können den Herrn für diese Entwicklung nur loben, denn das ist es, wofür wir jahrelang gebetet und wovon wir geträumt haben. Das Ergebnis ist, dass wir in der Lage sind, die unmittelbaren Bedürfnisse der bedürftigen Menschen unter uns zu erfüllen. Und das alles begann mit euren Päckchen und Gaben über so viele Jahre hinweg! Wir beobachten diese wunderbare Entwicklung in allen Dörfern, in denen wir den Menschen dienen.“
Stattdessen werden mit Spenden aus dem Weihnachtstransport die Schulen in Vidrare und Tarnava unterstützt, die mit einem sehr geringen Budget auskommen müssen und es sich daher kaum leisten können, das Gebäude genügend zu heizen oder gar eine Schulmahlzeit anzubieten – doch die Kinder sind von 9.00 bis 16.30 Uhr im Unterricht! Daher werden derzeit mit unseren Spenden die Heizkosten unterstützt und für jedes Kind eine warme Mahlzeit bereitgestellt.
„Unser Ziel ist es, den Familien zu helfen und dafür zu sorgen, dass kein Kind mit leerem Magen nach Hause geht und in der Schule nicht friert. Mit eurer großzügigen Spende bringt ihr eine große Erleichterung für unsere Schulen hier, die versuchen, so gut es geht die Kinder unter den derzeitigen unsicheren Umständen angemessen zu versorgen.“
Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen, die durch Päckchen oder Spenden zu dieser Weihnachtsaktion beigetragen und es uns ermöglicht haben, in Albanien, Rumänien und Bulgarien Weihnachtsfreude weiterzugeben!
Aktion „Weihnachtsfreude“ für Albanien, Rumänien, Bulgarien
„Oh wie sehr wir uns über dieses Geschenk freuen! Das hatten wir dieses Jahr überhaupt nicht erwartet!“ Das war vergangenen Dezember die häufige erfreut-überraschte Reaktion der Senioren, denen unser Partner in Rumänien seit vielen Jahren dient. „Vielen Dank an diejenigen, die zu unseren Geschenken beigetragen haben. Wir sind so glücklich wie Kinder!“
Und auch dieses Jahr möchten wir viele hunderte Weihnachtspäckchen in osteuropäische Länder senden – zum Beispiel nach Albanien, Bulgarien und Rumänien. Dort können sich sozialschwache Familien schon in „normalen“ Jahren kaum genügend Lebensmittel leisten; im Rahmen der Coronakrise hat sich die Lage für viele Familien drastisch verschlechtert. Wir möchten hier mit den Weihnachtspäckchen auch ein Zeichen der Hoffnung setzen!
Macht ihr mit? Zum Inhalt eines Päckchens gehört (bitte nicht von der Packliste abweichen!): 1kg Reis (kein Milchreis), 1kg Nudeln, 500g Kaffee (gemahlen und vakuumverpackt), 1 Tüte Gummibärchen, 3 Tafeln Schokolade (gerne größer als 100g), 2 Pakete Früchte- oder Kräutertee, 4 Röhrchen Vitamintabletten, 1 Shampoo, 2 Tuben Zahnpasta, 2 Zahnbürsten, 2 Stück Seife (bitte in Tütchen verpacken), 1 Deostift, 1 Handcreme, 10 Päckchen Taschentücher (nicht parfümiert). Bitte mit Transportspende von 3 Euro in einer Tüte direkt bei uns abgeben oder:
NEU!
Wir haben dieses Jahr Sammel- und Abgabestellen an mehreren Orten im Main-Kinzig-Kreis. In Bad Orb (Nahkauf) und Wächtersbach (Globus) können Päckchen direkt im Laden eingekauft und abgegeben werden (im Globus-Zentrum ist die Sammelstelle bei a/m friseure; die Aktion läuft vom 1. bis 30. Oktober); in Gelnhausen, Langenselbold und Rodenbach gibt es separate Abgabestellen (eine regelmäßig ergänzte Liste von allen Abgabestellen gibt es hier).
Päckchen werden bis zum 15. November in Empfang genommen. Gerne kann auch der lokale Einkauf von päckchenweiser „Weihnachtsfreude“ (zum Beispiel in Bulgarien) unterstützt werden; wir empfehlen einen Betrag vob 25 Euro pro Päckchen (beinhaltet auch Verpackung, Transport vor Ort etc.). Eine Spende mit Vermerk „Weihnachtsfreude“ bitte an folgendes Konto überweisen: IBAN: DE56 5075 0094 0000 022394; BIC: HELADEF1GEL.
Es ist einer dieser Tage, auf den die Kinder sich das ganze Jahr über freuen. Ein Tag, an dem sie mit ihrer Familie und ihren Freunden ausgelassen feiern können. Ein Tag, an dem es Geschenke gibt! Und vor allem ein Tag, an dem sie sich endlich mal richtig satt essen können.
Zum vierten Mal feierte im Dezember unser Kinderzentrum in Kombinat, Albanien, dieses ganz besondere Weihnachtsmahl. Dafür werden die Kinder gemeinsam mit ihren Familien in ein nettes Restaurant eingeladen – etwas, das sie sich unmöglich selbst leisten könnten. Das Essen ist vorzüglich, und vor allem: Es ist genug davon da!
An diesem Tag saß Ali*, den wir schon in unserem Jahresprojekt 2019 kennengerlent haben, die ganze Zeit stumm auf seinem Stuhl und aß und aß. Einer der Mitarbeiter fragte ihn: „Bist du glücklich?“ – „Ja!“, antwortete Ali, und seine Augen strahlten. „Das ist das erste Mal, dass ich den Tisch so voll gesehen hab und so viel essen kann, wie ich will!“
Etwa 50 Kinder, Eltern und Mitarbeiter feierten an diesem Tag gemeinsam Weihnachten. Die Mitarbeiter hatten entschieden, das Festmahl auch trotz Corona anzubieten – denn gerade nach diesem Jahr der Hoffnungslosigkeit brauchen die Familien diese Zeit der geteilten Freude und Zuversicht. Gesti, Leiter unseres örtlichen Partners, berichtet:
„Eine Woche vorher hatten die Kinder alle liebevoll Einladungskarten für ihre Eltern gebastelt. An dem Tag kamen dann alle Kinder und Eltern pünktlich beim Restaurant an; sie sahen sehr glücklich aus! Wir hatten einen guten Platz und sehr gutes Essen. Für diesen Tag wünschen wir uns, dass sie einfach alle so richtig das Essen und Trinken genießen können.
Während des Essens schaute ich zu Cimi und seiner Tochter Anna* hinüber. Sie sahen beide sehr froh aus. Ich fragte sie, ob sie die Feier genießen? Cimi sagte, mit Tränen in den Augen: ‚Wir haben daheim nichts mehr zu essen.‘ Seine Frau hat ihn und Anna vor einer Weile verlassen. Die zwei sind jetzt allein und oft haben sie nicht genug Lebensmittel. Wir waren so froh, dass sie sich hier satt essen und auch noch etwas mit nach Hause nehmen konnten.“
Nach dem Festmahl folgte noch die Bescherung: Jedes Kind erhielt ein neues Paar Schuhe, und einige Weihnachtspäckchen wurden verteilt; die restlichen bei der Weihnachtsfeier im Kinderzentrum. „Als sie nach dem Essen die Geschenke bekamen, da lärmte Ali, als ob die ganze Welt ihm gehört!“
Das Weihnachtsessen wurde, wie auch in den Vorjahren, von Helping Hands e.V. aus Spenden im Rahmen des Weihnachtstransports gefördert.