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Jahresprojekt 2020

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JAHRESPROJEKT 2020
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JAHRESPROJEKT 2020: OASE DES FRIEDENS IM CHAOS

Eine Oase des Friedens – das ist die NES-Schule in Beirut. Wirtschaftskrise, ethnische Ausgrenzung, religiöse Gewalt, Flüchtlingsnot – Chaos ist im Libanon alltäglich. Nur nicht in der „NES“: Dort besuchen Kinder verschiedenster Nationen, Religionen und Konfessionen gemeinsam den Unterricht. Und das ist – neben einem hohen akademischen Niveau – was die Schule auszeichnet: Alle werden akzeptiert und respektiert, vertrauen einander und unterstützen sich gegenseitig – kurz: Es ist ein Ort, an dem alle Kinder gleich sind, gleichgeliebt und wertgeschätzt.

So wie die Brüder Aariz und Mansur. Mit ihrer Familie mussten sie aus dem Nachbarland fliehen. In der NES haben sie ein neues Zuhause gefunden; ihre einzige Chance, überhaupt zur Schule zu gehen. Was ihnen hier am besten gefällt? „Ich mag es, wie die Lehrer mich behandeln: mit Respekt“, sagt Mansur. Und Aariz fügt hinzu: „Ich lerne hier so viel – auch, wie ich ein guter Mensch sein kann in der Zukunft, für meine Gesellschaft.“

Um diese Chance so vielen Kindern wie möglich zu bieten, möchte die NES einen Studienfond einrichten, der ungeachtet der Rasse, Nationalität oder Religion solchen Kindern einen Platz an der Schule ermöglichen soll, die ansonsten unter starker Diskriminierung leiden oder gar keine Schule besuchen könnten. Helfen Sie mit, dass Kinder wie Aariz und Mansur die Chance auf eine Zukunft haben!

 

Für das Jahresprojekt 2020 streben wir einen Betrag von 22.000 Euro an. Sie können online spenden oder mit Vermerk „Jahresprojekt 2020“ auf unser Konto bei der Kreissparkasse Gelnhausen überweisen (IBAN: DE56 5075 0094 0000 022394; SWIFT-BIC: HELADEF1GEL). Herzlichen Dank!

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Früher war Jiro ein ganz normales Schulkind. Er ging zum Unterricht, machte seine Hausaufgaben, spielte mit Freunden, freute sich auf die Ferien und war stolz, als sein kleiner Bruder Nabil geboren wurde.
Dann brach der Bürgerkrieg aus. Eines Tages kam der Vater nicht nach Hause. Die Familie musste fliehen; im Nachbarland fanden sie Zuflucht. Und in der NES, der Schule unseres örtlichen Partners, fanden die beiden Jungs ein neues Zuhause.

Hier lesen Sie, wovon Jiro und Nabil träumen … und was das mit unserem Jahresprojekt zu tun hat!

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AKTUELL: UNSER JAHRESPROJEKT IN DER CORONA-KRISE

Die Auswirkungen der Coronakrise sind in der ganzen Welt zu spüren – aber die meisten Länder trifft diese Krise nicht inmitten Zeiten des Wohlstands, sondern als Teil einer langen Kette von wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen mit teils verheerenden Konsequenzen. So auch im Libanon:

Für den Libanon ist die Coronakrise „nur“ ein weiterer Faktor im Chaos, das sich dort seit Jahren verschärft und Ende 2019 einen ersten Höhepunkt fand: Wirtschaftskrise, Flüchtlingsnot, die damit einhergehende ethnische Ausgrenzung und religiöse Gewalt. Die Schulleitung der NES berichtet:

„Seit dem Bürgerkrieg vor 20 Jahren hatten wir nicht mehr ein so herausforderndes Schuljahr. Für uns im Libanon ist es ja nicht nur die Coronakrise – wenn die Beschränkungen aufgehoben sind, wird es wieder neue Straßenproteste geben , denn die Wirtschaft bricht jeden Tag weiter ein. Wie es dann im nächsten Schuljahr weitergeht, wissen wir noch nicht. Aufgrund Corona sind viele Förderer weggebrochen, vor allem die aus den USA. Wir fürchten, dass die meisten syrischen Kinder nicht mehr zur Schule kommen können.“

Das ist vor allem deshalb so dramatisch, weil syrische Kinder in staatlichen Schulen größtenteils nicht mehr angenommen werden. Etwa ein Drittel der NES-Schüler sind Flüchtlingskinder: für sie die einzige Chance, eine Schulbildung zu erhalten. Die meisten Eltern sind arbeitslos und können nur einen Teil des Schulgeldes bezahlen. Ohne Unterstützung müssen diese Kinder zuhause bleiben und verlieren die Hoffnung auf eine „normale“ Zukunft.

Gemeinsam können wir den Kindern diese Hoffnung erhalten!

Denn unser Jahresprojekt ist schon ein gutes Stück vorangekommen: Mitte Mai und Anfang Juni fanden zwei Joggathons statt, in denen hunderte Menschen in Gelnhausen und ganz Deutschland, Berlin, Barcelona und Beirut gemeinsam für „den guten Zweck“ liefen; auch Schüler und Lehrer der NES-Schule nahmen in Beirut teil. Beide Joggathons unterstützen unser Jahresprojekt 2020 (Gelnhausen: 100%, Berlin: 50%). Berichte finden Sie auf unserer Blog-Seite.

Natürlich freuen wir uns weiterhin über Ideen für kleine oder größere Fundraiser für unser Jahresprojekt – ob Geburtstagsfeiern, ein Quadrathlon, Workshops oder Benefizkonzerte – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Gerne senden wir Ihnen/Euch Infomaterial zu oder gestalten Material individuell für euren Fundraiser. Einfach anrufen oder eine Mail schreiben.

Jahresprojekt 2020

Dafür steht die NES-Schule in Beirut, Libanon: Respekt und Wertschätzung, gegenseitiges Vertrauen, kulturelle und konfessionelle Vielfalt ohne Diskriminierung, eine hochwertige akademische Ausbildung. Um möglichst vielen Kindern die Chance auf einen Schulplatz zu bieten, möchte die NES einen Studienfond einrichten, der ungeachtet der Rasse, Nationalität oder Religion solchen Kindern einen Platz an der Schule ermöglichen soll, die ansonsten unter starker Diskriminierung leiden oder gar keine Schule besuchen könnten. Helfen Sie mit, dass diese Kinder die Chance auf eine Zukunft haben!

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Bedingungen

Spendensumme: 100,00€

{amount} donation plus {fee_amount} to help cover fees.

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DIE PROJEKTE

Der Erlös aus dem Jahresprojekt 2020 wird vornehmlich den NES Studienfond fördern (detaillierte Informationen folgen in Kürze auf der Webseite „Studienfond“).

Zusätzlich wurde folgender aktueller Bedarf an der Schule festgestellt; Spenden aus dem Jahresprojekt werden ggf. diese Projekte mitunterstützen.

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1) Einrichtung eines Seminarraums. Im 2. Stock der Schule befindet sich ein kleiner Saal. Der hintere Bereich wird derzeit als Schulbücherei genutzt; im vorderen Bereich fanden früher Veranstaltungen statt, aber der Saal erfüllt in dieser Art nicht mehr die Bedürfnisse der Schule. Daher soll der Raum renoviert werden und als technischer Seminarraum eingerichtet werden. Dafür muss eine steinerne Plattform beseitigt, neuer Fußboden und Elektronik verlegt und die Fenster renoviert werden sowie der Saal gestrichen. Außerdem soll eine Wand eingezogen werden, die den Seminarraum von der Schulbücherei abtrennt. Die Gesamtkosten betragen knapp 12.000 Euro.

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2) Neuer Anstrich der Schule. Um die Corporate Identity der Schule zu verbessern wählten die Schüler der NES 2019 neue „Schulfarben“ – „La Coste“ Grün und Blau. Da der Eingangsbereich und die Mauern ohnehin einen neuen Anstrich benötigen, soll die Schule nun in den neuen Schulfarben gestrichen werden. Die Gesamtkosten betragen 5.500 Euro.

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3) Erneuerung des Daches im Eingangsbereich. Das Dach über dem Eingangsbereich (wo u.a. Eltern warten, um ihre Kinder abzuholen) wurde im letzten Winter bei einem Hagelsturm beschädigt. Es ist nun nicht nur alt und unansehnlich, sondern auch undicht, und müsste dringend renoviert werden. Geplant ist, das alte Dach zu entfernen und stattdessen ein traditionelles grünes Ziegeldach im libanesischen Stil anzubringen und zu streichen. Die Gesamtkosten betragen 4.750 Euro.

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