„Es bricht mir das Herz, wenn ich die Menschen auf den Straßen sehe“

Auch der Libanon ist fast täglich von Erdbeben betroffen

„Es bricht mir das Herz, wenn ich die Menschen auf den Straßen sehe, mitten in der Nacht, auf den Parkplätzen der Supermärkte. Zwar wurde diesmal hier niemand verletzt, aber das Trauma ist schrecklich, der emotionale Schaden; die Leute drehen durch, weil sie im Fernsehen gesehen haben, was in der Türkei passiert ist. Sie drehen durch, sie fangen an zu schreien und rennen nach draußen in ihren Schlafanzügen, in Hausschuhen, sogar in der Unterwäsche.“

Josette M. arbeitet an der NES-Schule in Beirut, Libanon. Dort kümmert sie sich um das emotionale Wohlbefinden und die sozialen Bedürfnisse der 338 Schülerinnen und Schüler. Einige der Kinder haben in den schweren Erdbeben vom 6. Februar nahe Verwandte verloren. Die Beben waren im Libanon sehr deutlich zu spüren; seitdem schläft kaum ein Kind nachts mehr richtig.

Doch im Nahen Osten bebt die Erde weiter – und die Erschütterungen kommen näher. Die starken Nachbeben vom 20. Februar waren im Libanon so heftig zu spüren wie die ersten Beben. Und heute, am 22. Februar, erschütterten drei vergleichbar schwache Erdbeben den Südlibanon, die doch ein Haus zum Einsturz brachten. Das verstärkt die Angst und Panik der Bewohner, wie ein Freund unseres Partners im Libanon beschreibt:

„Es ist ziemlich beängstigend, in diesen Tagen im Libanon zu leben, die Erde bebt alle paar Tage. Zum Glück hatten wir bisher kein starkes Beben im Libanon, aber die Spezialisten sagen, dass wir bald eines haben werden … ich hoffe nur, dass ich dann bei meiner Familie sein werde, wenn es passiert.“

Die Angst der Libanesen ist berechtigt, denn seit der Explosion vom August 2020 und auch noch aufgrund diverser Kriege in der nahen Vergangenheit sind viele Gebäude vor allem in Beirut bereits beschädigt; die extreme Wirtschaftskrise machte grundlegende Sanierungen bisher unmöglich. Schon ein schwächeres Beben könnte in Beirut verheerende Auswirkungen haben.

Deshalb sind wir mit unserem Partner, der NES-Schule im Libanon, täglich in Kontakt, um zu prüfen, welche Maßnahmen notwendig sind, um einerseits die Schüler und ihre Familien zu schützen und andererseits das Schulpersonal darin zu unterstützen, mit Kindern und Familien die Traumata zu verarbeiten. Daneben sind wir natürlich weiterhin im Gespräch mit diversen lokalen Organisationen, um zu sehen, wie umfassendere Hilfe über den Libanon nach Nordsyrien gelangen kann; derzeit sind es vor allem einzelne Wagenladungen, die ohne langwierige Genehmigungen die Grenze passieren können – aber jede Hilfe zählt.

Die Menschen im Libanon und Nordsyrien brauchen Ihre Unterstützung! Bitte spenden Sie mit Vermerk „Katastrophenhilfe Naher Osten“ oder „NES Libanon“ über unsere Online-Spende oder per Überweisung auf unser Konto (IBAN: DE56 5075 0094 0000 022394).

Hier hören Sie in einem Video-Bericht von Josette M., welche Auswirkungen die aktuelle Lage auf die NES-Schüler hat.

Breaking News: Weitere Beben im Nahen Osten

Erneute Beben im Libanon so heftig wie vor zwei Wochen

Zwei Wochen nach den verheerenden Erdbeben in Syrien und der Türkei haben zwei weitere starke Beben die Region erschüttert. Da die Epizentren weiter südlich lagen, waren sie im Libanon so deutlich zu spüren wie das 7,8-starke Beben vom 6. Februar.

Marlene M., Schulleiterin der NES-Schule in Beirut, berichtet aktuell kurz nach den Beben:

„Jeden Tag haben wir diese Nachbeben, aber dieses war so stark wie am allerersten Tag. Ich war noch in der Schule. Die Menschen haben geschrien und sind nach draußen gerannt, unvorstellbar. Bis jetzt sind noch alle Leute auf der Straße. Gott sei Dank wurde niemand verletzt, aber viele Gebäude wurden noch mehr erschüttert, vor allem in N. [dem Stadtteil neben der Schule], die Häuser dort sind ohnehin nicht mehr sicher. Deshalb sind die Bewohner auch alle rausgerannt.

Jetzt sitzen sie in ihren Autos entlang der Hauptstraße oder stehen auf den Parkplätzen der Supermärkte. Ich glaube, die meisten von ihnen werden heute Nacht nicht mehr in ihre Wohnungen zurückkehren. Es ist wirklich nicht einfach!“

Wenn man im Moment durch die Straßen Beiruts fährt, sieht man Hunderte von Kindern und Erwachsenen, die ratlos herumstehen und warten – warten darauf, was als nächstes passiert. Ein paar von ihnen werden bald wieder in der NES-Schule im Unterricht sitzen – morgen sind die Schulen erst mal geschlossen. Kinder, deren Welt seit drei Jahren durch Bürgerkrieg, Pandemie, Explosion und verheerender Wirtschaftskrise um sie herum zerfällt, und nun auch noch ganz wortwörtlich am Auseinanderbrechen ist.

 

Unsere Kollegen und die Kinder in Beirut brauchen Ihre Unterstützung! Bitte spenden Sie mit Vermerk „Katastrophenhilfe Naher Osten“ oder „NES Libanon“ über unsere Online-Spende oder per Überweisung auf unser Konto (IBAN: DE56 5075 0094 0000 022394).

Der erste Schritt

Auch NES-Schüler sind von den Erdbeben betroffen

In Nordsyrien und der Türkei schwindet die Hoffnung auf Wunder unter den Trümmern. Fast 44.000 Todesopfer wurden inzwischen geborgen. Die Überlebenden kämpfen mit Hunger und Kälte, Krankheit und Schmerz. Manche Hilfsgütertransporte erreichen die betroffenen Gebiete, andere werden an der Grenze zurückgewiesen. Die Verzweiflung wächst.

Und auch außerhalb der am stärksten betroffenen Gebiete leiden Menschen unter den Folgen des Erdbebens. Viele der Schüler an der NES, unserem Partner in Beirut, wohnen in alten Gebäuden, die durch die Hafen-Explosion im August 2020 stark beschädigt wurden. Die Beben, die auch im Libanon alles erschütterten, haben diese Häuser noch unsicherer gemacht; mindestens eine Familie musste bei Verwandten unterkommen, weil ihr Gebäude nun einsturzgefährdet ist. Und auch die Schule selbst ist betroffen, da sie in Hafennähe liegt.

Ein neues Trauma

Aber am schlimmsten ist das wiederholte Trauma. Sara, Psychotherapeutin der NES-Schule, beschreibt:

„Seit der Explosion haben wir uns intensiv um die Kinder gekümmert, um das Trauma zu verarbeiten – die meisten Kinder leiden unter PTBS. Dann kam das Erdbeben und hat alles wieder hervorgeholt und ein neues Trauma ausgelöst.

Ein großes Problem ist, dass die Eltern selbst nicht gelernt haben, mit ihrer Angst umzugehen und ihre Gefühle auszudrücken. Aber natürlich spüren die Kinder die Angst ihrer Eltern. Die Tage nach dem Erdbeben saßen sie alle daheim, die Eltern waren ständig nervös, hatten Pass, Geld, Schlüssel bereit, um zu fliehen; der Fernseher war durchgehend an und die Kinder sahen die Zerstörung und wie Menschen aus den Trümmern gezogen wurden. Zuhause sollte ein sicherer Ort sein, aber die Kinder sehen, wie viel Angst ihre Eltern haben und nicht wissen, was sie tun sollen, das macht es für die Kinder noch schlimmer; sie sehen die Anspannung und können es nicht verarbeiten. Nachts können sie nicht schlafen, sie liegen da und warten, unentwegt, dass etwas noch Schlimmeres passiert.“

Wenn man die ersten Nächte nach den Beben durch Beirut fuhr, sah man an Straßenecken, unter Brücken, auf Parkplätzen zahlreiche Gruppen von Menschen, in Decken gehüllt gegen die Kälte, die Angst hatten, in ihren Wohnungen zu schlafen. Und noch immer sind Nachbeben in Beirut zu spüren, die dafür sorgen, dass die Angst tagtäglich präsent bleibt. Für viele Familien bringt das auch Erinnerungen hoch an Flucht und Furcht im Bürgerkrieg.

Die syrischen Schüler leiden am meisten

„Bei den syrischen Schülern sind die Auswirkungen stärker, das können wir sehen“, erläutert Sara. „In Syrien mussten sie schon einmal in ihren Schlafanzügen aus dem Haus rennen und sehen, wie es einstürzte, dann kamen sie in den Libanon und fühlten sich sicher, aber dann die Explosion, wieder mussten sie rennen, dann das Erdbeben, und wieder sind sie in ihren Schlafanzügen und rennen … Das Schlimme ist, dass die Eltern auch nicht wissen, wie sie auf die Angst ihrer Kinder reagieren sollen. Viele der Kinder haben Panikattacken, und die Eltern wissen nicht, wie sie damit umgehen können.“

Und es ist durchaus nicht nur eine Erinnerung, unter der die Kinder leiden. Einige Schüler der NES haben in den Erdbeben nahe Verwandte verloren – die meisten in Syrien, manche als Flüchtlinge in der Türkei. Raia* aus der 9. Klasse ist vor Jahren aus Syrien geflohen; in der Explosion starb ihr Schwager, seine Leiche wurde nie gefunden. Jetzt trauert sie über den Verlust von Onkel, Tanten und Cousins in Syrien. Maryam*, ebenfalls in der 9. Klasse, schreibt:

„Wir können nicht lernen, wir können kein Buch öffnen wegen dem Trauma, viele von uns schlafen nachts nicht, viele können nicht in ihrem Haus bleiben, weil das Gebäude so alt ist, manche von uns haben Familie in Syrien verloren, diese Zeit ist schrecklich für uns.“

Die NES: Eine Oase des Friedens

Und auch jetzt ist die NES-Schule eine Oase des Friedens im Chaos. Sie bietet den Kindern ein sicheres, fürsorgliches Umfeld, wo sie sich so angenommen fühlen, wie sie sind – mit all ihren Ängsten, Sorgen und Hoffnungen. Sara, die Psychotherapeutin, Nissrine, die Krankenschwester, Josette, Verantwortliche für die Schüler, aber auch die Lehrer sind stets für die Kinder da, hören zu, geben Rat, unterstützen, wo sie können. Die Schüler sind sehr dankbar dafür und kommen selbst, um nach Rat zu fragen – „das ist sehr wichtig“, sagt Sara, „der erste Schritt zu einer besseren Zukunft.“

In den nächsten Wochen wird das Personal der NES-Schule sich intensiv darum kümmern, den Kindern wieder neuen Halt zu geben. Einerseits geschieht das durch regulären Schulunterricht, der in der derzeitigen verheerenden Wirtschaftskrise im Libanon alles andere als selbstverständlich ist. Andererseits steht – wieder einmal – Trauma-Seelsorge auf dem Programm, für die Kinder, aber auch für die Eltern. Darüber hinaus ist geplant, Kinder und Familien besser auf Katastrophen vorzubereiten, um gegen die ständige Angst und das Gefühl der Ohnmacht anzukämpfen. Zu diesen Präventionsmaßnahmen gehört auch, dass das Schulgebäude strukturell überprüft und ggf. saniert wird.

Der erste Schritt

Natürlich stehen für uns im Rahmen der Erdbeben-Not- und Wiederaufbauhilfe besonders die Menschen in Nordsyrien im Fokus, da dort noch am wenigsten Hilfe angekommen ist. Doch wenn möglich möchten wir auch im Libanon Maßnahmen zur langfristigen Heilung und Prävention fördern. Denn jedes Kind, das selbstbewusst und ohne Angst ins Morgen schauen kann, ist ein Schritt zu einer besseren Zukunft.

Wenn Sie uns und unsere Kollegen in Beirut darin unterstützen möchten, sowohl an der NES-Schule als auch in Nordsyrien Hoffnung für ein besseres Morgen zu schenken, dann spenden Sie bitte mit Vermerk „Katastrophenhilfe Naher Osten“ über unsere Online-Spende oder per Überweisung auf unser Konto (IBAN: DE56 5075 0094 0000 022394).

Hier hören und sehen Sie in einem Video-Bericht von der NES, wie die Erdbeben die Schüler betroffen haben.

Hoffnung für Nord-Syrien

Über unsere Partner im Libanon können wir betroffene Gebiete erreichen

Bereits über 35.000 Tote. Millionen Obdachlose, mitten im widrigsten Winterwetter. Und an vielen Orten kaum Hilfe von außerhalb – keiner weiß, wie hoch die endgültigen Verluste sein werden.

Das verheerende Ausmaß der Erdbeben im Nahen Osten macht sprachlos. Doch es gibt auch Hoffnungsschimmer. Zwar ist, besonders in Nord-Syrien und dort vor allem in den nicht von der Regierung kontrollierten Gebieten, noch fast keine internationale Unterstützung angekommen. Aber die Nachbarn sehen nicht tatenlos zu.

In kürzester Zeit nach der Katastrophe waren Gemeinden und Privaträume in Damaskus, Beirut und zahlreichen anderen Orten mit Kleidern und Lebensmitteln gefüllt. Menschen, die selbst wenig haben – in Syrien aufgrund des Bürgerkrieges, im Libanon aufgrund der massiven Wirtschaftskrise – geben, was sie entbehren können. Die Reaktion ist überwältigend, denn wer selbst Not kennt, hat ein umso größeres Herz für andere, die Not leiden. Schon am Abend nach den beiden Beben machten sich die ersten Helfer von Beirut auf den Weg, die Autos vollgeladen mit Dingen, die die Brüder und Schwestern in Syrien dringend benötigten. Einige blieben vor Ort, um in den Trümmern nach Überlebenden zu suchen.

Seit Beginn des Bürgerkrieges in Syrien hat der Libanon eine hohe Anzahl an syrischen Flüchtlingen aufgenommen – ca. ein Drittel der derzeitigen Bevölkerung; der höchste Prozentsatz an Flüchtlingen weltweit. Viele dieser Menschen haben in den Erdbeben nahe Verwandte verloren. Jetzt machen sie sich auf den Weg oder sind bereits vor Ort, gemeinsam mit ihren libanesischen Nachbarn, um dort Hilfe zu bringen, wo sonst keiner helfen kann. Nur ca. 4-5 Stunden Autofahrt sind die betroffenen Gebiete in Syrien von Beirut entfernt; sowohl Syrer als auch Libanesen können die Grenze überqueren, wo internationale Helfer erst ein Visum brauchen.

Nach den ersten spontanen Reaktionen der Nächstenliebe und Großzügigkeit soll die Hilfe nun koordinierter fortgesetzt werden. Wir sind im stetigen Kontakt mit unseren Partnern in Beirut, durch die umfassendere Nothilfe nach Syrien gelangen kann; voraussichtlich sogar in die Nicht-Regierungsgebiete. Gleichzeitig führen wir auch bereits Gespräche, um Optionen für längerfristige Wiederaufbauhilfe zu erforschen, wenn die auf Nothilfe spezialisierten Organisationen die betroffenen Gebiete verlassen. Doch vorerst geht es um das Nötigste zum Überleben: Decken, Unterkünfte, warme Mahlzeiten, medizinische Hilfe.

Die Menschen vor allem in Nord-Syrien brauchen dringend Ihre Unterstützung!

Bitte spenden Sie mit Vermerk „Katastrophenhilfe Naher Osten“ über unsere Online-Spende oder per Überweisung auf unser Konto (IBAN: DE56 5075 0094 0000 022394).

 

(Die Fotos erreichten uns von einem libanesischen Helfer in Nord-Syrien.)

Augenzeugenbericht aus Aleppo, Nord-Syrien

Lehrer und Absolvent der NES-Schule überleben verheerendes Erdbeben

„Ich sehe und höre die Schreie, die Zerstörung, die einstürzenden Gebäude, das Geschrei der Männer, die Frauen, nur halb bekleidet, und die Kinder, die um ihr Leben rennen. … Es ist ein Wunder, dass wir unter all den Toten noch am Leben sind.“

Kurz vor Beginn des Bürgerkriegs in Syrien verließ Carole mit ihrer Familie das Land. Im Libanon fand sie ein neues Zuhause und eine Heimat an der NES-Schule unseres Partners in Beirut, wo sie ein paar Jahre später die Mittelstufe abschloss und dann ihr Abitur und Studium absolvierte. Vor zwei Jahren heiratete sie Andrew, der dieses Schuljahr als Lehrer an der NES aushilft: Dort bringt er den Fünft- bis Achtklässlern bei, wie sie sich am besten vor Gefahren schützen.

Am Sonntag fuhr das Ehepaar nach Aleppo – das erste Mal seit 15 Jahren, und nur für zwei Tage, um sich um wichtige Dokumente für Carole zu kümmern. In den frühen Morgenstunden traf sie das Erdbeben. Carole beschreibt:

„Im sechsten Stock eines Hotels, dessen Fassade ganz aus Glas ist, schlief ich um 4.17 Uhr morgens, als ich aufwachte und spürte, wie das Gebäude erschüttert wurde. Das war kein Wind! Ich wusste nicht, was los war. Ich hatte nur einen Schlafanzug an und keine Hausschuhe. Wir mussten das Zimmer verlassen, ohne unsere Pässe, ohne Telefon, ohne Geld, ohne Schlüssel, ohne alles. Wir rannten von Stockwerk zu Stockwerk, zusammen mit vielen anderen, und konnten uns kaum halten auf der Treppe, mitten im Erdbeben. … Das ganze Glas des Gebäudes fiel auf uns. Wir liefen auf der Straße, ohne Schuhe. Wind und Regen prasselten auf uns ein, wir liefen, als ob wir schwimmen müssten, ohne Licht, nur mit dem Schein des Mondes, um einen Ort zu erreichen, an dem es keine Gebäude gibt. Eine Frau mit ihrem Sohn sah uns und gab mir einen einzelnen Schuh, damit ich darauf stehen konnte.“

Das Erdbeben ist nicht die erste verheerende Katastrophe, die Carole durchgemacht hat. Im August 2020 wurde sie bei der schrecklichen Explosion in Beirut stark verletzt. Jetzt trägt sie zwei Narben: „Ich dachte, dass mich nichts mehr treffen wird, was schlimmer ist als die Explosion in Beirut am 4. August. Unmöglich! Nichts wird je wieder so furchtbar sein. Aber das Erdbeben am 6. Februar hat mich bis ins Innerste erschüttert. Ich weiß jetzt, wie zerbrechlich das Leben ist.“

Carole und Andrew hatten „Glück“: Sie überlebten nicht nur, sondern auf wundersame Weise war auch ihr Auto unbeschädigt, obwohl alle Fahrzeuge vor und hinter ihrem zerstört waren. So konnten sie noch am selben Tag in den Libanon zurückkehren. Aber das Trauma wird sie noch lange verfolgen.

„Es gab noch viele andere Dinge, von denen ich nicht erzählen werde, weil sie zu schrecklich sind. Wir wurden auf wundersame Weise gerettet. Und ich fühle mich schuldig und schäme mich, weil andere getötet wurden und ich nicht.“

Mehr als 12.000 Menschenleben hat das Erdbeben vom 6. Februar bereits gekostet. Und im bereits vom Bürgerkrieg heimgesuchten Nord-Syrien ist noch gar keine internationale Hilfe angekommen. Lokal wurden zwar Kleidung und Lebensmittel gespendet, obwohl die meisten Syrer selbst sehr wenig haben. Aber darüber hinaus werden, auch aufgrund des widrigen Winterwetters, vor allem Unterkünfte und Decken benötigt sowie Arznei und medizinische Hilfe. Unsere internationale Geschäftsführerin ist weiterhin im Libanon und führt Gespräche mit unserem Partner vor Ort, um Hilfe für Syrien über Beirut zu koordinieren.

Wenn Sie den Menschen in Syrien, im Libanon und der Türkei eine helfende Hand reichen wollen, spenden Sie bitte mit Vermerk „Katastrophenhilfe Naher Osten“ über unsere Online-Spende oder per Überweisung auf unser Konto (IBAN: DE56 5075 0094 0000 022394).

Erdbeben in Syrien, Türkei, Libanon

„Unsere Kinder sind völlig traumatisiert. Seit der Explosion vor zwei Jahren haben sie Angst, und jetzt dieses Erdbeben – die meisten Kinder konnten heute Nacht nicht schlafen. Und letzte Nacht, nach dem Erdbeben, haben viele ihre Häuser in Panik verlassen und drei Stunden unter einer Brücke gehockt, und das bei diesem stürmischen Wetter! In der Schule waren sie ständig den Tränen nahe.“

Das verheerende Erdbeben, das in der Türkei und Nord-Syrien früh am Montagmorgen mehrere Tausend Todesopfer gekostet hat, hat im Libanon zwar weniger Zerstörung angerichtet. Aber es hat traumatische Erinnerungen neu hervorgeholt, vor allem bei den Kindern. Und in der katastrophalen wirtschaftlichen Situation wissen die verzweifelten Familien nicht, wie sie zum Beispiel von den Beben zerbrochene Scheiben ersetzen sollen.

Die Lehrer und Mitarbeiter der NES-Schule in Beirut, die wir seit vielen Jahren fördern, kümmern sich um die 338 Schulkinder und versuchen zu helfen, wo sie können. D. Gschwandtner, Internationale Geschäftsführerin von Helping Hands e.V., war zur Zeit des Erdbebens in Beirut. Sie berichtet:

„Das Beben war sehr deutlich zu spüren, und wurde gefolgt von mehreren Stunden mit starken Gewitterstürmen – viele Straßen sind völlig überflutet. Zwar haben wir bisher nur von einem Gebäude gehört, das eingestürzt ist, aber in Beirut sind wegen der Explosion noch viele Häuser beschädigt und rissig; in manchen Stadtteilen sind die Gebäude auch sehr alt. Viele Menschen haben große Angst. Unsere Schulkinder und die Kollegen vor Ort haben in den letzten Jahren so viel durchgemacht – die Explosion, Corona, eine zerbrechende Wirtschaft, in der eine Tankfüllung so viel kostet wie das Monatsgehalt eines Lehrers. Und jetzt auch noch ein Erdbeben!

Trotzdem bin ich begeistert davon, wie die Kollegen an der NES-Schule mit der Situation umgehen. Sie geben nicht auf, arbeiten unermüdlich von früh bis spät und bringen große Opfer, um sich um diese Kinder zu kümmern und ihnen einen festen Halt zu geben, und vor allem eine gute Schulbildung. Ich bin immer wieder beeindruckt, wenn ich in der Schule bin, was für eine liebevolle, fürsorgliche Atmosphäre hier herrscht und wie die Lehrer sich um die Kinder sorgen, nicht wie Schüler, die sie unterrichten müssen, sondern fast wie ihre eigenen Kinder.“

Natürlich ist die momentane Lage in Syrien und der Türkei noch viel dramatischer; vor allem in Syrien, die auf keine funktionierende Wirtschaft zurückgreifen können. Derzeit prüfen wir, wie in diesen Gebieten geholfen werden kann; bisher ist die Kommunikation noch schwierig. Aber auch die Kinder und Familien im Libanon sollten nicht vergessen werden.

Wenn Sie den Menschen in Syrien, im Libanon und der Türkei eine helfende Hand reichen wollen, spenden Sie bitte mit Vermerk „Katastrophenhilfe Naher Osten“ über unsere Online-Spende oder per Überweisung auf unser Konto (IBAN: DE56 5075 0094 0000 022394).

 

Fotos (von privat): links: NES-Schüler in der Woche vor dem Erdbeben; rechts: Ein Gebäude, das in Bekaa, Libanon, eingestürzt ist.

Wem die Zukunft gehört

Reisebericht aus Khotang, Nepal

„Die Zukunft gehört denen, die an die Schönheit ihrer Träume glauben.“ (Eleanor Roosevelt)

So einfach ist es zwar meist nicht. Aber für Dorjeman nimmt diese Zukunft Form an. Denn Dorjeman hat einen Traum. Ein Traum, der auf den ersten Blick vielleicht lächerlich wirkt:

Das winzige Dorf Kurle, in dem Dorjeman lebt, ist nicht für Träume gemacht. Idyllisch mag es sein, so zwischen den nepalesischen „Hügeln“ gelegen, aber völlig abgeschieden – auf dem Weg hierher sind wir mehrere Stunden entlang schmaler Bergpfade geklettert. Strom gibt es keinen und die beruflichen Chancen sind mager. Schulkinder müssen ab der 5. Klasse entweder bei Verwandten unterkommen oder sieben bis acht Stunden zu Fuß laufen, täglich. Und es ist extrem trocken; obwohl das Dorf direkt am Sunkoshi-Fluss liegt, wirken die Felder eher wie Wüste, hier und da halten monströse Kakteen Wache über das verdorrte Gras.

Und hier möchte Dorjeman ein Marktzentrum etablieren? Denn das ist sein Traum: „Wir wollen hier einen Markt aufbauen, denn an diesem Punkt treffen drei Bezirke aufeinander. Und auf der anderen Seite des Flusses sind große Dörfer – seit zwei Jahren haben wir ja die Brücke. Wenn wir einen Markt schaffen, dann werden die Leute kommen und hier kaufen.“

Dorjemans Traum ist nicht nur Wunschdenken, sondern das erhoffte Ziel von harter Arbeit. Denn einiges hat sich schon getan in Kurle! Ende 2021, als das von Helping Hands und der deutschen Bundesregierung geförderte Dorfentwicklungsprogramm im Khotang-Bezirk begann, wurden auch in Kurle sieben Haushalte ausgewählt, an dem Projekt teilzunehmen. Mitte 2022 erhielten sie Zuchttiere, um ihr Einkommen zu verbessern.

Aber gemeinsam ist besser! In Kurle schlossen sich vier Haushalte zusammen, um gemeinsam eine Schweinefarm zu eröffnen – „Es ist nicht so einfach, alleine ein großes Unternehmen aufzubauen“, erklärt Dorjeman, „also haben wir beschlossen, uns zusammenzutun.“ Als die Schweine kamen, hatten Dorjeman, Babita, Sandip und Krishna bereits einen ziemlich beeindruckenden Stall für die Tiere gemauert. Siebzehn Schweine halten sie jetzt dort, in allen erdenklichen Formen und Farben, groß und klein, weiß, braun, schwarz, gefleckt … und in erstaunlich sauberer und artgerechter Umgebung. Ums Füttern und Sorgen kümmern sie sich abwechselnd; wenn ein Schwein verkauft wird, teilen sie sich den Gewinn.

Und das ist noch nicht alles! Denn ein Markt, auf dem nur Schweine verkauft werden, ist doch eher begrenzt. Deshalb hat Dorjeman noch viele andere gute Ideen. „Wir wollen auch eine Agro-Farm aufbauen und Gemüse für den Markt hinzufügen“, sagt er. Dafür zeigt er uns seine Gemüsefelder. Dort wachsen Tomaten üppig in einem adaptierten Folientunnel; auch Bananen, Salat, Rettich, Okra und Kürbisse kann er derzeit anbieten.

Zwar ist bisher die Bewässerung noch ein Problem. Obwohl der Fluss so nahe ist, ist die Gegend extrem trocken. Wiederholte Male wurde den Bewohnern ein Wasseranschluss per Rohr versprochen, aber nie umgesetzt; eine Pumpe für Flusswasser gibt es auch nicht. Doch im Rahmen unseres Projektes wurde allen teilnehmenden Haushalten eine Plastikplane für einen Teich gegeben, um Regenwasser und Abwasser zu sammeln. Das hilft schon sehr, denn im Teich können sich Verunreinigungen absetzen, sodass das Wasser sogar für eine Sprinkleranlage genutzt werden kann. Und als Folge unseres Besuches soll Rohranschluss an einen knapp zwei Kilometer entfernten Bach hergestellt werden, wodurch alle Haushalte mit genügend Wasser versorgt werden können. „Träume für unser Dorf?“, sagen sie, als wir fragen. „Ganz einfach: Strom, und ausreichende Bewässerung.“

Neben dem Gemüseanbau hat Dorjeman auch eine Hühnerfarm etabliert. In einem Stall tummeln sich 60 fünf-Tage-alte Küken, daneben stolzieren etwas ältere Masthähnchen herum. Bereits nach 45 Tagen können sie verkauft werden und bringen knapp 3 Euro pro Kilo ein.

Die Hühnerfarm hat Dorjeman auf eigene Kosten aufgebaut, nachdem er entsprechende Schulungen im Projekt besucht hat. Denn die Projektteilnehmer lernen nicht nur, wie sie ihre gewählte Viehzucht ertragreicher betreiben können, sondern erhalten Wissen zu jeglicher lokal relevanter Viehzucht sowie Gemüseanbau. Und das macht enorm viel aus!

„Bevor das Projekt angefangen hat, hatte ich gar keine Kenntnisse – ich hatte noch nie Schulungen besucht, nur eben etwas Erfahrung“, berichtet Dorjeman. „Die Schulungen sind sehr nützlich für mich. Zum Beispiel hatte ich vorher Tomaten angepflanzt, und sie sind alle eingegangen. Nach der Schulung hab ich sie nochmal anders gepflanzt und jetzt wachsen sie sehr gut! Alles, was wir lernen, ist hilfreich – wie ich mich richtig um das Vieh kümmere, das beste Futter; ich kann die Tiere jetzt sogar selbst behandeln, wenn sie krank sind. Vor dem Projekt hatte ich keine Ahnung über Viehzucht, Landwirtschaft, Gemüseanbau – aber jetzt weiß ich, wie all das erfolgreich umgesetzt werden kann!“

Eine ordentliche Portion Innovation, Fleiß, Kompetenz und Zuversicht – das ist der Stoff, aus dem Dorjemans Träume gemacht sind. Träume, die er auch eines Tages mit seinem zweijährigen Sohn teilen möchte – Jumsang heißt der Kleine, das bedeutet, „Sei bereit!“ Dorjemans Hoffnung für seinen Sohn ist so klar, wie sie einfach ist: „Wenn ich in diesen Gewerben gute Arbeit leiste, wird mein Sohn auch in das Geschäft einsteigen.“

Und auch das ist ja ein Ziel des Projektes: Dörfer so zu entwickeln, dass die Menschen vor Ort genügend zum Leben erwirtschaften können und nicht darauf angewiesen sind, für Gastarbeit ins Ausland zu gehen. Und natürlich auch, die Dörfer langfristig und nachhaltig zu entwickeln – nicht nur für ein paar Jahre, sondern für Generationen.

Dorjeman glaubt nicht nur an die Schönheit seiner Träume. Er setzt sie auch um – für Kurle und Khotang, und vor allem für die Zukunft – für seine Zukunft und für die Zukunft seines Sohnes Jumsang.

 

Das umfassende Dorfentwicklungsprojekt im Bezirk Khotang in Nepal wurde im Herbst 2021 begonnen und wird zu 75% vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert. Der Bericht basiert auf einem Besuch unserer internationalen Geschäftsführerin im November 2022.

Um den finanziellen Eigenanteil des Projektes zu begleichen, benötigen wir noch Unterstützung! Spenden bitte mit Vermerk „Nepal Khotang“ auf unser Konto bei der KSK Gelnhausen, IBAN: DE56 5075 0094 0000 022394 (zur Online-Spende).

Päckchenweise Weihnachtsfreude in Albanien, Rumänien und der Ukraine

„Ich möchte mich bei euch für all die Unterstützung bedanken, die ihr uns seit langem entgegenbringt. Die Päckchen sind für viele Menschen hier sehr, sehr nützlich und bringen Freude und machen die Menschen auf diese Weise glücklich.“ (Gesti aus Albanien)

413 Weihnachtspäckchen, 12 Päckchen mit Schulbedarf, 1 große Tasche mit handgestrickten Socken und Schals und 6 Päckchen mit zusätzlichen Lebensmitteln und Hygieneartikeln machten sich im November 2022 auf die lange Reise nach Osteuropa. Davon wurden 92 Weihnachtspäckchen in Sighişoara, Rumänien, an Senioren unseres Partners Veritas verteilt; 100 Päckchen schenkten Kindern aus bedürftigen Familien in Kombinat, Albanien, Weihnachtsfreude. Die restlichen 221 Päckchen und anderen Packstücke reisten über Rumänien bis in die Ukraine.

 

„Alle Geschenke wurden mit großer Aufregung und Freude entgegengenommen“, berichtet unser Partner aus Sighişoara, Rumänien. „Einige der Menschen weinten, andere freuten sich wie Kinder. Worte sind zu dürftig, um die Emotionen und das Glück der älteren Menschen im Veritas-Tageszentrum zu beschreiben. Die meisten von ihnen sind allein, und diese Geschenke wurden als göttlicher Segen empfunden.“

Auch die Beschenkten fassten ihre Dankbarkeit in Worte, so wie Herr Nicu – „Vielen Dank für die Ehre, die ihr uns erwiesen habt, indem ihr diese Geschenke gesandt habt. Möge Gott euren Weg erleuchten! Frohe Weihnachten!“ – und Frau Ioana:

„Für mich bedeuten diese Geschenke sehr viel. Ich bin allein, und jede Geste wie diese erinnert mich daran, dass Gott seine Boten durch großzügige Menschen wie euch schickt, um mir zu zeigen, dass ich nicht allein bin.“

 

In der Ukraine brachten die Päckchen etwas Licht ins Dunkel des Krieges … und außerdem dringend benötigte Lebensmittel für Menschen, die alles verloren haben. Die Päckchen wurden in ärmeren ländlichen Gegenden um Ismail verteilt, an Familien, die aus anderen Teilen der Ukraine geflüchtet sind, zum Beispiel aus Odessa, Mariupol und Nikolaev – mehr als 30.000 intern geflüchtete Menschen leben in Ismail.

„Die Flüchtlinge leben in gemieteten Unterkünften, aber das Geld ist sehr knapp, da die meisten von ihnen keine Arbeit haben“, beschreibt unser Partner vor Ort. „So bleibt nach Bezahlung der Miete nicht viel für Lebensmittel und andere Dinge übrig. Die Päckchen wurden im Rahmen einer besonderen Weihnachtsfeier an Familien mit vielen Kindern und an ältere Menschen verteilt. Vielen herzlichen Dank für eure wunderbare Großzügigkeit und Hilfe bei der Versendung dieser Lebensmittelpakete für die Menschen in der Ukraine!“

 

In Albanien haben die Päckchen wie in den vergangenen Jahren den 40 Kindern aus unserem Kinderzentrum in Kombinat Weihnachtsfreude geschenkt. Die Kinder kommen alle aus sehr bedürftigen Familien; für viele ist das Mittagessen im Kinderzentrum die einzige Mahlzeit am Tag.

„Es war so ein großer Segen, die Liebe mit Familien und Menschen in Not zu teilen, indem wir diese Päckchen verteilten“, betont Gesti, unser Partner vor Ort. „Wir sind euch sehr dankbar, dass ihr den Familien, die ein hartes Leben haben und es daher auch schwer haben, Weihnachten zu feiern, immer wieder Freude bringt! Ihr habt viele Menschen glücklich gemacht!“

Die Päckchen wurden nach der – ebenfalls durch Helping Hands Weihnachtsspenden geförderten – Weihnachtsfeier verteilt, und der vierjährige Bruder einiger Kinder im Kinderzentrum, der Down Syndrom hat, konnte nicht aufhören, das Päckchen zu küssen und seine Dankbarkeit in den Raum zu rufen.

Die restlichen Päckchen erhielten Kinder im Autismus-Krankenhaus – Kinder aus ganz Albanien kommen hierher, deren Eltern sich keine private Behandlung leisten können – sowie 15 Frauen, mit denen unser Partner wöchentlich Kontakt hat. „Sie waren so glücklich, denn es sind alte Frauen, die meist allein zuhause sind oder nur mit ihren Ehemännern, und keine Kinder oder jemanden haben, der sich um sie kümmert. Sie waren sehr dankbar für diese Geschenke; die Päckchen haben sie wirklich glücklich gemacht!“

Und auch ganz unerwartete Weihnachtsfreude konnte ein Päckchen verschenken (siehe Foto), wie Gesti berichtet:

„Als ich mit den Päckchen zur Kirche fuhr, sah ich eine Frau, die in einer Mülltonne nach Essen suchte. Ich hielt das Auto an und gab ihr ein Päckchen, und man konnte ihre Freude sehen. Sie sagte mir – und die Worte kamen ihr kaum aus dem Mund: ‚Danke, danke – denn ich habe heute nichts zu essen gehabt.'“

 

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen, die durch Päckchen oder Spenden zu dieser Weihnachtsaktion beigetragen und es uns ermöglicht haben, in Albanien, Rumänien und der Ukraine Weihnachtsfreude weiterzugeben!

NEU: Die Geschenkspende

Das etwas andere Geschenk: Nachhaltige Veränderung!

Sie möchten mal was ganz anderes verschenken als Kalender oder Lebkuchengroßpackungen?

Oder Sie haben noch nicht alle Geschenke für Ihre Lieben (oder auch Freunde, Kollegen, Verwandte) zusammen?

Es ist Ihnen wichtig, nachhaltig zu schenken und den „unnötigen Konsum“ nicht zu fördern?

Und überhaupt ist im Laden alles viel zu teuer geworden?

Dann schenken Sie doch mal was ganz Besonders … zum Beispiel:

Schulbildung für Kinder aus benachteiligten Familien … sauberes Trinkwasser in Dürregebieten … Investitionen für Kleinstunternehmen, um Eltern ein gesichertes Einkommen zu ermöglichen … nachhaltige Landwirtschaft in Gegenden, die vom Klimawandel am stärksten betroffen sind …

Seit einer Woche gibt es bei Helping Hands e.V. die GESCHENKSPENDE. Dabei können Sie Spenden für Helping Hands-Projekte als „Geschenk“ weitergeben. Einfach im Online-Formular die Option „Ich möchte diese Spende verschenken“ aktivieren, dann erhalten Sie eine Geschenkurkunde, die Sie den Beschenkten unter den Weihnachtsbaum legen können – oder auch mit der Post oder per Email verschicken.

Die Geschenkspende ist hier verfügbar:

Verschiedene Projekte im Online-Spenden-Formular (Sie können das Projekt wählen, die Geschenkurkunde ist allerdings „allgemein“ gestaltet)

Integrative Kinderzentren in Nepal

Jahresprojekt 2023

Lindenhof (Ukrainehilfe)