paXan findet statt!

Nach umfassender epidemiologischer Beobachtung 😉 und einem Projektbesuch vor Ort haben wir entschieden, dass wir tatsächlich einen paXan-Einsatz nach Albanien durchführen können. Nach aktuellem Stand ist Albanien kein Risikogebiet (seit ca. 2 Monaten) und hat keine Einreisebeschränkungen (seit ca. 3-4 Monaten).

Wir sind super gespannt auf diesen Einsatz und würden uns riesig freuen, wenn einige von euch dabei sind!

Datum: 22./23. August bis 30./31. August (je nach günstigen Flügen)
Ziel: Kombinat, Albanien
Kosten:
vor Ort (Unterkunft, Verpflegung usw.): 175 – 300 EUR (kommt drauf an, ob wir Hotel buchen oder in der Gemeinde übernachten; wir tendieren zur günstigeren Variante)
Flug: ca. 350 EUR (wenn wir sehr knapp buchen, wird es voraussichtlich teurer)
Leitung: Simon Bangert & Dorli Gschwandtner

Projekt: Als Folge des paXan-Einsatzes 2014 in Albanien wurde in Kombinat (ein Stadtteil am Rande der Hauptstadt Tirana) ein Kinderzentrum für Kinder aus Randgruppen eröffnet, wo sie Hausaufgabenhilfe erhalten, eine warme Mahlzeit, und vor allem die Zuneigung und Akzeptanz, die sie sonst kaum erfahren. Das hat im Leben dieser Kinder schon einen riesigen Unterschied gemacht! Aber es gibt auch viele Jugendliche in Kombinat, die trotz Schulbildung wenig Perspektiven für die Zukunft haben – dieser Stadtteil ist besonders für Gangs, Diebstahl, Drogenmissbrauch und Prostitution bekannt. Damit diese Jugendlichen eine wirkliche Chance für eine lebenswerte Zukunft haben, möchten wir gemeinsam mit der Gemeinde vor Ort ein „House of Hope“ gründen. Dort wird Jugendlichen eine Ausbildung angeboten, mit der sie einen guten Job erhalten können; außerdem werden sie in ihrer Charakterentwicklung begleitet. Der erste Ausbildungszweig konzentriert sich auf Medien (Photographie, Film, Webdesign, Grafikdesign u.v.m.): u.a. sollen Ton- und Filmstudio eingerichtet werden; daran wird sich das paXan-Team beteiligen.

Interessiert? Dann möglichst schnell anmelden! Anmeldeformular gibt es per Mail: paXan@helpinghandsev.org.

Weitere Infos auf der paXan-Seite.

Es gibt keinen Regen mehr

Während andere Teile der Welt mit Starkregen und Überschwemmungen zu kämpfen haben, leidet der Süden Madagaskar weiterhin unter extremer Dürre, die die schlimmste Hungersnot ausgelöst hat, die dieses Land je erlebt hat. Unser Partner in Madagaskar leistet erste Nothilfe, damit die Menschen überhaupt überleben. Aber danach ist noch viel Unterstützung notwendig – längerfristige Investitionen, die helfen sollen, dass die Menschen in Zukunft weniger gefährdet sind.

Hier erzählen uns drei Personen, was sie sich für ihre Familien und Dörfer wünschen:

 

Ich heiße Sija und bin 40 Jahre alt. Ich habe 7 Kinder; die Jungen hüten die Kühe und die Mädchen arbeiten mit mir beim Ackerbau oder bei der Nahrungssuche. Sie gehen nicht zur Schule.

Seit 5 Jahren bin ich geschieden und versuche, meine Familie durch ein bisschen Landwirtschaft zu versorgen. Aber seit es keinen Regen mehr gibt, ist das Leben sehr schwer geworden. Um Wasser zu bekommen, müssen wir lange Strecken laufen, aber auch dann finden wir nur schmutziges Wasser. Wir brauchen dringend Lebensmittel und Wasserbrunnen, aber auch eine Schule für unser Dorf mit dem nötigen Schulmaterial. Und ich wünsche mir, dass Frauen wie ich – alleinerziehende Mütter – darin unterstützt werden, kleine Geschäfte aufzubauen, zum Beispiel um Seifen, Salz oder Zucker zu verkaufen, damit wir für unsere Kinder sorgen können!

 

Ich heiße Remanjondo, bin 45 Jahre alt und habe 7 Kinder. Ich bin der Chef des Dorfes und arbeite auch als Bauer.

Die meisten Menschen aus diesem Dorf sind wegen der Dürre in die Stadt gezogen. Andere Dorfbewohner sind wegen der schweren Hungersnot in den Norden Madagaskars gegangen. Im Moment benötigen wir Lebensmittel und Trinkwasser. Aber was auch ein großer Bedarf hier ist sind Wasserbrunnen und die Installation von Tröpfchenbewässerungssystemen für die Landwirtschaft. Außerdem brauchen wir Schulen und Gesundheitseinrichtungen. Wenn wir auch nur eine Apotheke im Dorf hätten, würde das den Menschen schon sehr helfen, Zugang zu grundlegender medizinischer Hilfe zu bekommen.

 

Ich heiße Konda, bin 30 Jahre alt und Bauer. Ich habe keine Familie mehr.

Zurzeit gibt es keinen Regen und unsere ganze Ernte ist vertrocknet. Wir wissen nicht, wann wir wieder Regen haben werden. Aber wenn wir Wasser in der Nähe hätten, könnten wir vielleicht etwas Gartenarbeit machen und die Felder bewässern.

Außerdem ist uns die Gesundheitsvorsorge für Frauen und Kinder sehr wichtig. Eine kleine Klinik hier in der Nähe wäre eine große Hilfe. Denn wenn bei schwangeren Frauen die Wehen beginnen, müssen sie noch kilometerweit laufen, um ein Krankenhaus zu erreichen. Dabei leiden sie sehr, und manchmal verlieren wir sowohl Mutter als auch Baby, weil es hier in unserer Nähe keine Gesundheitseinrichtung gibt.

 

Wenn Sie den Menschen in Madagaskar eine helfende Hand reichen möchten, überweisen Sie Ihre Spende bitte mit Vermerk „Madagaskar Hungersnot“ auf das Konto von Helping Hands e.V. bei der KSK Gelnhausen, IBAN: DE56 5075 0094 0000 022394, BIC: HELADEF1GEL (zur Online-Spende). Bitte geben Sie immer die vollständige Adresse an, damit Sie am Jahresende eine Spendenquittung erhalten können. Das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) bestätigt, dass Helping Hands e.V. mit den anvertrauten Mitteln sorgfältig und verantwortungsvoll umgeht.