Warum wir keine Weihnachtspäckchen mehr verschicken?!

Sie wollen wissen, warum wir mit unserer langjährigen Tradition aufhören und zu Weihnachten keine gesammelten Päckchen mehr verschicken? In diesem kurzen Video nennen wir unseren Grund. Vielleicht überrascht er Sie ja?!

Sie möchten darüberhinaus wissen, wie Sie trotzdem noch aktiv mitmachen können? Auch darauf gibt es im Video eine Antwort.

Ein paar Impressionen aus dem Straßenkinderzentrum in Antananarivo, Madagaskar

Im AKANYAMI-4, dem Straßenkinderzentrum in Antananarivo, Madagaskar, können sich die Kinder über neues Spiel- und Sportmaterial freuen. Das neue Spielzeug macht aber auch nicht einfach nur Spaß, sondern es fördert die Kinder auch in ihrer ganzheitlich Entwicklung. Hierfür hatte die Gelnhäuser Gemeinde der Kirche des Nazareners die Erlöse ihres alljährigen Weihnachtsbasars gespendet.

Joggathons 2024 in Berlin und Gelnhausen

“Laufen – für den guten Zweck!” Unter diesem Motto standen auch dieses Jahr wieder die “Joggathon” Spendenläufe, die lokale Gemeinden der Kirche des Nazareners im Mai veranstalteten. Beide Fundraiser förderten Projekte von Helping Hands e.V.:

Der Berliner Joggathon begann mit einem Open-Air-Fest am 26. Mai, bei dem im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes auch über die geförderten Projekte informiert wurde: Die erlaufenen Spenden unterstützen zu 50% das Projekt zur Ernährungssicherung in Madgaskar, das im Frühjahr dort gestartet wurde; zu je 25% werden die Projekte der beiden paXan-Teams in Zusammenarbeit mit Sozialzentren in Georgien und Rumänien gefördert.

Am 26. Mai und der darauffolgenden Woche liefen dann 94 Teilnehmer in 853 Runden insgesamt 784 Kilometer. 235 Sponsoren förderten die gelaufenen Runden mit stolzen 23.410 EUR; das sind pro Läufer 249 EUR. Dabei “erliefen” die vier schnellsten Läufer schon knapp 6.000 EUR; für jede Runde wurde im Durchschnitt 27,50 EUR gespendet.

Bereits am 9. Mai – traditionell am Himmelfahrtstag – trafen sich zahlreiche motivierte Läufer im Stadtwald Gelnhausen für den Gelnhäuser Joggathon. Dabei wurden insgesamt 2.618 EUR erlaufen (Stand Anfang Juli); diese Spenden unterstützen ebenfalls Ernährungssicherung in Madagaskar.

Ein herzliches Dankeschön an alle Läufer, Sponsoren, Organisatoren und Anfeurer für diese tollen Ergebnisse!

Ukrainehilfe: Lindenhof erhält Integrations-Sonderpreis

Das Telefon klingelte. “Könnt ihr uns helfen?“ kam die Frage an Helping Hands e.V. „Wir haben seit kurzem hier 30 Ukrainer, davon 20 Sozial- und Vollwaisen. Wir haben eine Menge Ehrenamtliche aus Alzenau, Kahl und Umgebung, die sich toll einsetzen. Aber es gibt natürlich manches andere, das erledigt werden muss.“

Das war vor etwa 18 Monaten: Über ein Jahr von Heimweh, Tränen, viel Freude und Lachen, Kopfzerbrechen und vieles andere mehr liegen hinter dem Team. Für die zehn Mitarbeiter, die die Kinder betreuen, war es besonders hart. Zwar wohnen sie an einem wunderschönen Flecken bei den Kahler Seen, aber sie vermissen natürlich die Angehörigen und Freunde in der Ukraine. Und irgendwo schwingt die Angst um sie immer mit.

Doch da ist ja der Helferkreis Integration aus Kahl, die Christliche Initiative in Alzenau und viele Einzelpersonen wie Ulrike Waitz von Eschen, die sich intensiv um die Flüchtlinge kümmern. Daneben haben sich verschiedene Firmen und Clubs engagiert und vor allem Leitung und Mitarbeiter der Evonik Industries AG, die unter anderem täglich kostenlos Essen in den Lindenhof liefern. Denn in einer kleinen Familienküche wäre es etwas problematisch geworden, für 30 Leute zu kochen.

Überwältigend war von Anfang an das Engagement von Bürgern und Behörden. So wurden schnell Wege gefunden, um eine neues „Zuhause“ zu schaffen. Innerhalb kürzester Zeit fand sich Agnes, eine ausgebildete Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache, und bald konnten die Schulkinder die private Kahler Paul-Gerhardt-Schule besuchen. Das alles wurde auch möglich, weil eine Frankfurter Stiftung und viele Einzelpersonen dem Team regelmäßig finanziell unter die Arme griffen.

Kein Wunder, dass die Regierung von Unterfranken dieses tolle Engagement am 16. Oktober in Würzburg mit dem Sonderpreis „Integration schafft Zukunft auszeichnete.

Doch es sind die vielen kleinen Dinge, die den Einsatz der Helfer besonders kennzeichnen: Besuche bei Sehenswürdigkeiten in der Umgebung, spezielle Darbietungen der ukrainischen Kinder (ermöglicht durch eine international bekannte Regisseurin), gemeinsames Singen und Feiern auf Schloss Emmerichshofen und immer wieder eine helfende Hand in unvorhergesehenen Situationen.

Natürlich gab es auch manche Herausforderungen zu bewältigen. Keiner wusste oder weiß, wie es weitergehen wird. Inzwischen haben einige der Kinder eine neue Familie in der Ukraine gefunden oder sind bei Verwandten in Nachbarländern untergekommen. Aber niemand kann die Entwicklung des Krieges in der Ukraine sicher vorhersagen. Und einige der Kinder haben inzwischen gute Freunde hier gefunden oder können sogar beim Übersetzen helfen.

„Wirkungsvoll helfen und nachhaltig verändern“ ist das Ziel von Helping Hands e.V. In diesem Fall ist dies eine besondere Herausforderung. Aber alle können gemeinsam Zukunft schaffen, hier und in der Ukraine. Wenn Sie dabei helfen wollen, können Sie dies tun unter  https://helpinghandsev.org/lindenhof/ oder direkt über Helping Hands e.V., Kreissparkasse Gelnhausen, IBAN: DE56 5075 0094 0000 022394 (Stichwort „Ukrainehilfe Lindenhof“).

Im Bild von links nach rechts:

Regierungspräsident Dr. Eugen Ehmann, Projektverantwortlicher Klaus Scherer, Ulrike Waitz von Eschen, Julia Fischer, 1. Bürgermeisterin der Gemeinde Kahl am Main, Noël Kachouh, Pastor der Christlichen Initiative Alzenau und Vertreter der Paul-Gerhardt-Schule, Matthias Moll, Vertreter der Evonik Industries AG und des Vereins Helping Hands e.V., Gudrun Brendel-Fischer, Integrationsbeauftragte der Bayer. Staatsregierung, und Dr. Alexander Legler, Landrat des Landkreises Aschaffenburg.

Foto: Regierung von Unterfranken

Sommerfest auf dem Lindenhof

Dankbarer Rückblick auf ein weiteres Jahr mit umfassendem ehrenamtlichem Einsatz

Sommerlich war zwar nicht das Wetter, aber die Besucher des „Sommerfests“ auf Schloss Emmerichshofen bei Kahl brachten die Sonne einfach selbst mit – durch das Lächeln auf den Gesichtern der Kinder und Erwachsenen und die herzliche Dankbarkeit, mit der auf das vergangene Jahr zurückgeblickt wurde. Denn schon über ein Jahr ist es her, dass das Kinderheim „Mistoditey“ aus Kiew im „Lindenhof“ bei Schloss Emmerichshofen Zuflucht fand! Dutzende von Ehrenamtlichen haben sich in diesen 15 Monaten dafür eingesetzt, dass die 30 Kinder und Betreuerinnen sich willkommen fühlen und alle Herausforderungen des täglichen Lebens meistern können; das Sommerfest am 1. August war der Anlass, sich für den herausragenden Einsatz zu bedanken.

Und in einem Jahr hat sich schon einiges geändert! Besonders beeindruckend war, dass Liliya, Leiterin des Heims, einen eigenen „Übersetzer“ hatte: einer der älteren Jungen des Heims, der seit einem Jahr die Paul-Gerhardt-Schule in Kahl besucht und schon sehr gut Deutsch gelernt hat. Auch die anderen Kindern sind gut integriert und bedankten sich auf unterschiedliche Art und Weise – zum Beispiel durch ein einstudiertes Lied, aber auch ein selbstgebasteltes Gemälde mit den Händen der kleineren Kinder.

Ulrike von Waitz, die den Lindenhof zur Verfügung gestellt und zum Sommerfest eingeladen hatte, hob den unermüdlichen Einsatz der verschiedenen Helfer hervor – die Lehrerinnen und Lehrer an der Schule, Helfer beim Deutschlernen, handwerkliche Unterstützung im Gebäude, Patinnen und Paten und viele mehr: „Die praktische, aber auch besonders die finanzielle Unterstützung machen es möglich, dass die Kinder und ihre Betreuerinnen im Lindenhof so unbeschwert leben können. Dass das so großartig funktioniert, erfüllt uns mit größter Dankbarkeit!“

Besonderer Dank wurde in diesem Rahmen auch an die Evonik Industries AG ausgesprochen. Denn die Küche im Lindenhof ist nur für einen kleinen Haushalt ausgestattet und es wäre dort unmöglich, jeden Tag für 30 Personen zu kochen. Durch das Engagement verschiedener Mitarbeiter erklärte die Evonik Industries AG sich bereit, die Bewohner des Lindenhofs werktags durch die Kantine des Evonik-Standortes Hanau mit einem reichhaltigen Mittagessen zu versorgen. Diese großzügige Aktion – im Wert von ca. 1.500 EUR pro Woche – läuft nun schon seit Juni 2022. Zusätzlich zu den täglichen Mahlzeiten konnten durch den Elternstammtisch von Evonik auch einige andere benötigte Güter gespendet werden, zum Beispiel Schuhe, Winter- und Sommerkleidung, Auto-Kindersitze sowie Weihnachtsgeschenke für die Betreuerinnen, die ihre Familien mitten im Krieg zurücklassen mussten.

Eun-Ok Busch, HR Specialist bei Evonik Industries AG und zuständig für das Projekt #JoinInAtEvonik (Integration von Geflüchteten), reflektierte über ihren Besuch beim Sommerfest: „Für mich hat sich der Weg von unserer Konzernzentrale Essen im Ruhrgebiet nach Schloss Emmerichshofen sehr gelohnt.  Hier vor Ort zu sein und die Möglichkeit zu haben, die Kinder, Betreuerinnen und Ehrenamtlichen persönlich zu treffen, ist unbeschreiblich. Ich bin sehr froh, dass ich mit Unterstützung von zahlreichen Evonik Kolleg*innen und des Vorstandes auch dazu beitragen kann, dass sich die Kinder und Betreuerinnen in Deutschland willkommen und sicher fühlen. „

Insgesamt war das Sommerfest geprägt von Dankbarkeit und einem ermutigenden Rückblick auf die vielen hunderten Stunden ehrenamtlicher Mitarbeit, die den Dienst am Lindenhof möglich machen. So kann Integration gelingen!

Es ist keine Schande!

Aktion zum Mitmachen für Schulkinder in der Ukraine

„Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen“, betonte Platon in der Antike.

Heute gibt es hunderttausende Kinder weltweit, die lernen wollen – aber sie schämen sich, zur Schule zu gehen, weil ihnen das nötigste fehlt: Schulmaterial, geeignete Kleidung, das Geld für Gebühren. Dass Kinder aus solchen Gründen die Chance auf eine Zukunft verpassen – das ist eine Schande! Denn schon ein kleines Päckchen mit Schulbedarf trägt dazu bei, dass Kinder lernen können.

Tausende Kinder inmitten von Krieg (Ukraine), verheerender Wirtschaftskrise (Libanon) oder chronischer Armut (Albanien) wünschen sich vor allem eins: einen normalen Schulalltag, der ihnen ermöglicht, trotz verzweifelter Lage mit Hoffnung in die Zukunft zu blicken. Damit dieser Wunsch möglichst vielen Kindern erfüllt werden kann, haben wir beschlossen, uns dieses Jahr im Rahmen der traditionellen Weihnachtsaktion auf Schulpäckchen zu konzentrieren.

Machen Sie mit? Zum Inhalt eines Schulpäckchens gehört: 2 Bleistifte, 1 Radiergummi, 1 Spitzer, 1 Geodreieck, 1 Kugelschreiber o.ä., 1 DIN A4 Heft, 1 DIN A5 Heft (gerne in Klarsichthülle oder Gefriertüte verpacken). Gerne können auch separat noch andere Schulartikel gespendet werden. Bitte helfen Sie mit einer Transportspende von 1 Euro.

Schulpäckchen können ab sofort bis Anfang November direkt bei uns abgegeben werden (im Bürotrakt der Kirche des Nazareners Gelnhausen, Frankfurter Straße 16–18, 63571 Gelnhausen; Bürozeiten: MO–FR, 8:30–12:30) oder an einer dieser Sammelstellen. Vom 28.8. bis 9.9. beteiligt sich außerdem die Globus-Markthalle Wächtersbach an dieser Aktion; dort können bereits gepackte Päckchen gekauft und abgegeben werden.

Mit einer Spende ermöglichen Sie, dass zusätzliche Päckchen gekauft und vor Ort weitere Projekte zur „Weihnachtsfreude“ gefördert werden können. Eine Spende mit Vermerk „Schulpäckchen“ oder „Weihnachtsfreude“ bitte an unser Konto überweisen (IBAN: DE56 5075 0094 0000 022394) oder online spenden.

Weitere Infos auf der Schulpäckchen-Seite

Zehnmal zwölf Stunden und ein Gemälde

Bürger im Main-Kinzig-Kreis engagieren sich für eine bessere Zukunft

Gemeinsam für eine bessere Zukunft einsetzen – das ist vielen Menschen heutzutage ein großes Anliegen. Und das kann ganz unterschiedlich aussehen!

Vor einigen Wochen entschied der Bad Orber Journalist, Coach und Veranstalter Ralf Baumgarten, zugunsten der NES-Schule in Beirut, Libanon, eine Benefiz-Aktion zu veranstalten: den 12-Stunden-Lauf. Natürlich ist er auch selbst dabei, und auch Dorothea Gschwandtner, unsere internationale Geschäftsführerin, wird sich am Karfreitag auf den Weg machen – zwölf Stunden für die NES.

Zwölf Stunden sind eine Menge, entschied der Orber Künstler Wolfgang Rieger – und spendet stattdessen eins seiner Bilder für die Aktion, das bis Sonntag, 23. April, im Schaufenster des Juweliers Plagemann in der Orber Hauptstraße ausgestellt ist und versteigert wird (bitte ein schriftliches Angebot im verschlossenen Kuvert abgeben bei Michael Plagemann oder bei Ralf Baumgarten im Printhouse, Birkenallee 2a, in Bad Orb; der Startpreis liegt bei EUR 250,-).

Zwölf Stunden schaffen wir, aber am besten alle gemeinsam, entschied die NES-Schule in Beirut, und lief selbst bei der Benefiz-Aktion mit. Und zwar bereits vor zwei Wochen: 161 Kinder aus den Jahrgangsstufen 3 bis 9 liefen insgesamt 864 Kilometer in 127 Stunden. Eine beachtliche Leistung! Vielleicht ein Motivationsgrund, diese 161 Schülerinnen und Schüler in ihrem Lauf zu „sponsern“? Oder am besten selber mitlaufen und spenden?

Wir suchen noch mehr Bürger im Main-Kinzig-Kreis – und gerne in ganz Deutschland – die „zwölf Stunden für die NES“ spenden!

Und warum das ganze? Um dazu beizutragen, dass die NES-Schule im Libanon weiterhin eine „Oase des Friedens“ bleiben kann. Denn der kleine Staat im Nahen Osten versinkt immer weiter im Chaos, eine der vergessenen Krisen der Welt. Unsere internationale Geschäftsführerin, Dorothea Gschwandtner, ist eben von dort zurückgekehrt. Sie berichtet von einem Land, in dem immer mehr zerfällt. Von Tunneln und Straßen, an denen nicht mal mehr die Lampen brennen. Von Gehältern, die fast nichts mehr wert sind, und Lebensmittelcoupons, die Lehrern und Familien helfen, durch den Monat zu kommen. Von Tanksäulen, an denen Null-Ziffern aufgeklebt werden, weil der Wert der Währung immer rascher sinkt und die Computer die hohen Zahlen nicht mehr wiedergeben können. Von Gesundheitsversicherungen, die schon lange nicht mehr greifen und Menschen vor allem mit chronischen Erkrankungen in ihrem Leid alleine lassen.

Doch inmitten dieser zerfallenden Welt gibt die NES-Schule den 338 Schülerinnen und Schülern einen sicheren Halt. Einen Ort, an dem der Alltag weitergehen kann. Einen Ort sogar, an dem der Alltag mit Freude erfüllt ist: besondere Feiern zum Muttertag, Fußball- und Basketballturniere, kreativer Unterricht, und zur Abwechslung auch mal ein „12-Stunden-Lauf“! Ein Ort vor allem, an dem jedes einzelne Kind wichtig ist, an dem jede Schülerin und jeder Schüler ernst genommen und wertgeschätzt wird. „You are the joy in our lives“ – „Ihr seid die Freude in unserem Leben“ – betonte eine Mutter nach der Muttertagsfeier.

Wie auch Sie von dieser Freude verschenken können, erfahren Sie auf der Seite „12 Stunden für die NES„.

Und wenn Sie sehen möchten, wie viel Spaß die NES-Schüler bei ihrem Lauf hatten, dann schauen Sie die 153. Folge des Podcasts Walkmän (mit Interview aus Beirut sowie Interview mit dem Künstler):

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Weitere Infos zur Gemälde-Versteigerung auf „Mein Blättche“ online

DIESE WOCHE: Der 12-Stunden-Lauf

Gestern gestartet: der 12-Stunden-Lauf für die NES! Bis Ostern machen sich Menschen in (hoffentlich) ganz Deutschland auf den Weg, um zwölf Stunden mit sich selbst unterwegs zu sein und gleichzeitig die NES-Schule im Libanon zu unterstützen. Weitere Infos dazu gibt es auf der Seite „12 Stunden für die NES„.

Und seit dem Wochenende ist auch ein zweiter Podcast zum Thema online! In der 153. Episode des Podcasts „Walkmän“ berichtet Dorothea Gschwandtner, internationale Geschäftsführerin von Helping Hands e.V., aus Beirut.

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Wie ihr mitmachen könnt:

⇒ Podcast bzw. YouTube Video anhören/anschauen
⇒ Anderen weitererzählen
⇒ Selbst mitlaufen und spenden
⇒ Nicht mitlaufen und für andere Läufer spenden

Weitere Infos und regelmäßige Updates gibt es auf der Seite „12 Stunden für die NES“!

12 Stunden für die NES

Genau einen Monat ist das erste verheerende Erdbeben im Nahen Osten heute her. Neben der unbeschreiblichen Zerstörung hat es auch einen Schleier der Angst um die gehüllt, die das Erdbeben miterlebt haben. Dazu gehören die 338 Kinder der NES-Schule in Beirut. Um diesen Kindern inmitten all des Schreckens neuen Mut zu schenken, dafür machen sich in wiederum einem Monat Menschen auf den Weg: Zwölf Stunden für die NES.

Den 12-Hour-Walk gibt es seit 2020. Ende April führt Ralf Baumgarten – Journalist, Coach und Veranstalter aus Bad Orb – diese Aktion als Benefiz-Lauf zugunsten der NES-Schule durch. Er beschreibt:

„Zwölf Stunden unterwegs sein auf Schusters Rappen, ohne Ablenkung, alleine mit sich und dem inneren Schweinehund. Mental und körperlich eine Herausforderung, aber auch ein Geschenk an sich selbst. Die innere Festplatte formatieren, sich mit sich selbst beschäftigen – und als Ausgleich für diese Idee und den Workshop mit dem Ich eine Spende leisten für die gefährdete NES-Schule im Libanon.“

Der Lauf findet zwischen dem 2. und 9. April statt.
Die Kinder und Lehrer der NES-Schule laufen mit.
Ihr auch?

Wie das funktioniert, das erfahrt ihr in der 150. Episode des Podcasts „Walkmän“ – inklusive Interview mit Dorothea Gschwandtner, internationale Geschäftsführerin von Helping Hands e.V.!

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Wie ihr mitmachen könnt:

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⇒ Selbst mitlaufen und spenden
⇒ Nicht mitlaufen und für andere Läufer spenden

Weitere Infos und regelmäßige Updates gibt es auf der Seite „12 Stunden für die NES“!

Päckchenweise Weihnachtsfreude in Albanien, Rumänien und der Ukraine

„Ich möchte mich bei euch für all die Unterstützung bedanken, die ihr uns seit langem entgegenbringt. Die Päckchen sind für viele Menschen hier sehr, sehr nützlich und bringen Freude und machen die Menschen auf diese Weise glücklich.“ (Gesti aus Albanien)

413 Weihnachtspäckchen, 12 Päckchen mit Schulbedarf, 1 große Tasche mit handgestrickten Socken und Schals und 6 Päckchen mit zusätzlichen Lebensmitteln und Hygieneartikeln machten sich im November 2022 auf die lange Reise nach Osteuropa. Davon wurden 92 Weihnachtspäckchen in Sighişoara, Rumänien, an Senioren unseres Partners Veritas verteilt; 100 Päckchen schenkten Kindern aus bedürftigen Familien in Kombinat, Albanien, Weihnachtsfreude. Die restlichen 221 Päckchen und anderen Packstücke reisten über Rumänien bis in die Ukraine.

 

„Alle Geschenke wurden mit großer Aufregung und Freude entgegengenommen“, berichtet unser Partner aus Sighişoara, Rumänien. „Einige der Menschen weinten, andere freuten sich wie Kinder. Worte sind zu dürftig, um die Emotionen und das Glück der älteren Menschen im Veritas-Tageszentrum zu beschreiben. Die meisten von ihnen sind allein, und diese Geschenke wurden als göttlicher Segen empfunden.“

Auch die Beschenkten fassten ihre Dankbarkeit in Worte, so wie Herr Nicu – „Vielen Dank für die Ehre, die ihr uns erwiesen habt, indem ihr diese Geschenke gesandt habt. Möge Gott euren Weg erleuchten! Frohe Weihnachten!“ – und Frau Ioana:

„Für mich bedeuten diese Geschenke sehr viel. Ich bin allein, und jede Geste wie diese erinnert mich daran, dass Gott seine Boten durch großzügige Menschen wie euch schickt, um mir zu zeigen, dass ich nicht allein bin.“

 

In der Ukraine brachten die Päckchen etwas Licht ins Dunkel des Krieges … und außerdem dringend benötigte Lebensmittel für Menschen, die alles verloren haben. Die Päckchen wurden in ärmeren ländlichen Gegenden um Ismail verteilt, an Familien, die aus anderen Teilen der Ukraine geflüchtet sind, zum Beispiel aus Odessa, Mariupol und Nikolaev – mehr als 30.000 intern geflüchtete Menschen leben in Ismail.

„Die Flüchtlinge leben in gemieteten Unterkünften, aber das Geld ist sehr knapp, da die meisten von ihnen keine Arbeit haben“, beschreibt unser Partner vor Ort. „So bleibt nach Bezahlung der Miete nicht viel für Lebensmittel und andere Dinge übrig. Die Päckchen wurden im Rahmen einer besonderen Weihnachtsfeier an Familien mit vielen Kindern und an ältere Menschen verteilt. Vielen herzlichen Dank für eure wunderbare Großzügigkeit und Hilfe bei der Versendung dieser Lebensmittelpakete für die Menschen in der Ukraine!“

 

In Albanien haben die Päckchen wie in den vergangenen Jahren den 40 Kindern aus unserem Kinderzentrum in Kombinat Weihnachtsfreude geschenkt. Die Kinder kommen alle aus sehr bedürftigen Familien; für viele ist das Mittagessen im Kinderzentrum die einzige Mahlzeit am Tag.

„Es war so ein großer Segen, die Liebe mit Familien und Menschen in Not zu teilen, indem wir diese Päckchen verteilten“, betont Gesti, unser Partner vor Ort. „Wir sind euch sehr dankbar, dass ihr den Familien, die ein hartes Leben haben und es daher auch schwer haben, Weihnachten zu feiern, immer wieder Freude bringt! Ihr habt viele Menschen glücklich gemacht!“

Die Päckchen wurden nach der – ebenfalls durch Helping Hands Weihnachtsspenden geförderten – Weihnachtsfeier verteilt, und der vierjährige Bruder einiger Kinder im Kinderzentrum, der Down Syndrom hat, konnte nicht aufhören, das Päckchen zu küssen und seine Dankbarkeit in den Raum zu rufen.

Die restlichen Päckchen erhielten Kinder im Autismus-Krankenhaus – Kinder aus ganz Albanien kommen hierher, deren Eltern sich keine private Behandlung leisten können – sowie 15 Frauen, mit denen unser Partner wöchentlich Kontakt hat. „Sie waren so glücklich, denn es sind alte Frauen, die meist allein zuhause sind oder nur mit ihren Ehemännern, und keine Kinder oder jemanden haben, der sich um sie kümmert. Sie waren sehr dankbar für diese Geschenke; die Päckchen haben sie wirklich glücklich gemacht!“

Und auch ganz unerwartete Weihnachtsfreude konnte ein Päckchen verschenken (siehe Foto), wie Gesti berichtet:

„Als ich mit den Päckchen zur Kirche fuhr, sah ich eine Frau, die in einer Mülltonne nach Essen suchte. Ich hielt das Auto an und gab ihr ein Päckchen, und man konnte ihre Freude sehen. Sie sagte mir – und die Worte kamen ihr kaum aus dem Mund: ‚Danke, danke – denn ich habe heute nichts zu essen gehabt.'“

 

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen, die durch Päckchen oder Spenden zu dieser Weihnachtsaktion beigetragen und es uns ermöglicht haben, in Albanien, Rumänien und der Ukraine Weihnachtsfreude weiterzugeben!