Deutsche Generalkonsulin besucht Hoffnungslicht Kapstadt

Ein besondere Besucherin schaute sich vor kurzem die Arbeit des Hope & Light-Zentrums in Kapstadt an. Frau Tanja Werheit, die deutsche Generalkonsulin in Kapstadt, war von der Arbeit und dem Einsatz vieler Unterstützer in Deutschland sehr beeindruckt. Als nächste Schritte werden Pläne für  eine nachhaltigere Arbeit bedacht.

Am letzten Wochenende fand die große Abschlussfeier für den Kindergarten statt. In Südafrika ist es etwas ganz Besonderes, wenn sich die Kinder in die Schule „verabschieden“. Zusammen mit dem Schulleiter heißen auch Matthias und seine Frau die „Neuen“ willkommen. Für Matthias eine willkommene Abwechslung im Training für den Kapstadt Marathon.

Die älteren Schüler haben am selben Wochenende in Stellenbosch bewiesen, dass sie auf dem richtigen Weg zum „Ausdauersport“ sind. Sie nahmen erfolgreich an einem 7-km-Lauf teil. Es ist großartig zu sehen, wie sich viele einsetzen, um die Arbeit von Hoffnungslicht Kapstadt voranzubringen. Jetzt stehen für die Lehrer und Mitarbeiter verschiedene Schulungen an, damit sie ihre Arbeit noch effektiver durchführen und den Kindern und ihren Familien beistehen können.

„Laufend Gutes tun“

Beim Kapstadt-Marathon am 15. Oktober

„Das Laufen hat mir über eine der schwersten Situationen in meinem Leben geholfen,“ erläutert Matthias. „Jeder trauernde Mensch läuft seinen eigenen Weg in eigenem Tempo. Jeder Trauerweg ist individuell, verschieden von anderen. Mit Laufen habe ich es geschafft, mit meiner Trauer zu überleben.“

Erst war es nur ein langsam hochkriechendes Gefühl. Nicht unangenehm, eher ungewohnt. Und irgendwann formte sich daraus eine sehr konkrete Frage: „Warum läufst du nur für dich? Mir wurde klar, dass ich immer nur da draußen bin, um mir selbst etwas Gutes zu tun.“

Nicht dass dies verwerflich wäre, aber eigentlich könnten auch andere von meiner Leistung profitieren! In der Marathon Community ist es längst normal, die persönlichen Laufhighlights als Aufhänger zu nutzen, um im Freundes- und Bekanntenkreis oder auch in Kooperation mit Unternehmen konkrete Geldbeträge für den guten Zweck zu sammeln.

„Das möchte ich auch! Als jemand, der in Kapstadt lebt und läuft, starte ich meinen ganz persönlichen Charity-Lauf, um in Kapstadt ein Hoffnungslicht anzuzünden.“ Das Hope & Light Schul- und Dienstzentrum am Westkap ist dafür im wahrsten Sinne ein lohnenswertes Ziel. Das Training für den 15. Oktober läuft bereits!

„Auf Hope & Light Community Welfare wurden meine Frau und ich vor gut drei Jahren durch ein Benefizkonzert aufmerksam. Kurz nach dem Konzert besuchten wir die Einrichtungen und sahen, welch tolle Projekte hier entstanden sind. Sofort haben wir die Patenschaft für ein Schulkind übernommen und damit das monatliche Schulgeld. Außerdem unterstützen wir den Kindergarten von Hope & Light durch praktische Mitarbeit vor Ort. Auf diesem Weg möchten wir allen Mitarbeitern von Hope & Light danken. Sie setzen sich täglich dafür ein, benachteiligten Kindern eine bessere Zukunft durch Bildung zu ermöglichen. Nicht immer sind die Umstände vor Ort einfach, deshalb ist die Arbeit und der Einsatz der Mitarbeiter so bewundernswert.“

„Wir wollen möglichst viele dazu bewegen, für jeden gelaufenen Marathonkilometer einen frei wählbaren Geldbetrag zu spenden.“

Jetzt spenden

Hier sind ein paar Vorschläge:

  • 2,50 € je Kilometer (= 105 €)
  • 10,00 € je Kilometer (= 420 €)
  • 25,00 € je Kilometer (= 1.050 €)

Eine reguläre Patenschaft beträgt 60 EUR monatlich pro Kind.

Jetzt spenden

Ein Hoffnungslicht in Kapstadt

Direkt gegenüber vom „Kap der guten Hoffnung“ gibt es für viele nur wenig Hoffnung. Die meisten Menschen in den Townships um Somerset West, einem Vorort von Kapstadt, versuchen sich irgendwie durchzuschlagen. Ihre Kinder schaffen es kaum durch die Schule, falls sie überhaupt zur Schule gehen können. Andere leiden an Ausbeutung und Missbrauch. So war es Jahr um Jahr – bis vor knapp 20 Jahren „Hope and Light“ ein Hoffnungslicht anzündete.

Inzwischen ist eine Schule für über 500 Schüler entstanden sowie eine Vorschule und ein Kinderzentrum, das sich um traumatisierte Kinder kümmert und ihnen ein sicheres und frohes Zuhause anbietet. Die südafrikanische Regierung und einheimische Freunde unterstützen die Arbeit vor Ort, allerdings nur in begrenztem Umfang.

Der südafrikanische Präsident Nelson Mandela hat betont: „Eine gute Ausbildung ist die stärkste Waffe, mit der man die Welt verändern kann.“ Daran arbeitet „Hope and Light“ und bietet Kindern ein neues Zuhause und eine regelmäßige und qualifizierte Ausbildung. Derzeit werden Schritte bedacht, um auch den Familien in den Townships zu helfen und damit die gesamte Arbeit langfristig stabiler zu machen. Dazu gehören auch praktische Ausbildung und Investitionen in Kleinstunternehmen.

Sie können schon jetzt Teil dieser Stafette der Hoffnung werden: Wählen Sie „Hope and Light Schule und Kinderheim“ in unserer Online-Spende oder spenden Sie mit diesem Vermerk auf unser Konto: IBAN: DE56 5075 0094 0000 022394.

Mehr hierzu in den nächsten Wochen und mit einer speziellen Aktion ab Mitte August.