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Kinderzentrum in Sanobypass, Nepal

Stellen Sie sich vor, Ihr Kind hat keine Zukunft. Oder vielleicht doch?

Stellen Sie sich vor, Ihr Kind hat Lernschwierigkeiten, und es gibt in der Schule nicht die geringste Unterstützung. Oder stellen Sie sich vor, Ihre Nachbarn sind so stark verschuldet, dass sie ihre Kinder arbeiten schicken müssen – vermutlich harte Arbeit auf dem Feld – um die Schulden abzubezahlen. Stellen Sie sich vor, die Freundin Ihrer Tochter kommt eines Tages nicht mehr zur Schule, weil sie als Sexarbeiterin verkauft wurde. Oder stellen Sie sich vor, Ihr ganzes Dorf wurde bei einem Erdbeben zerstört, alle Häuser in Trümmern, und Sie und Ihre Nachbarn müssen wegziehen, um anderswo vielleicht Arbeit zu finden – und dass Sie in dieser Situation noch genügend Geld für die Schulbildung Ihrer Kinder übrig haben, ist sehr unwahrscheinlich … noch nicht einmal genug für Hefte und Stifte.

Viele Eltern in Nepal können sich das sehr gut vorstellen, denn für sie ist es Wirklichkeit. Die Eltern von Sudip zum Beispiel. Im großen Erdbeben 2015 wurde ihr Haus völlig zerstört; zum Glück überlebte die gesamte Familie. Sie zogen in ein anderes Dorf und der Vater fand glücklicherweise Arbeit, aber das reichte kaum zum Überleben. Ihr 11-jähriger Sohn hatte schon immer Lernschwierigkeiten gehabt, war in der Schule zwar stets fleißig gewesen, konnte aber kaum mithalten und versagte in den meisten Examen. Nachdem die Familie umgezogen war, konnten sie sich die Schule gar nicht mehr leisten.

Aber die Familie hatte sich einen guten Ort für den Umzug ausgesucht: Sanobypass im ­Kathmandu-­­ Tal. Auch dieses Dorf war vom Erdbeben stark betroffen. Im Frühjahr 2017 konnte dort unser örtlicher Partner mit Spenden von Helping Hands e.V. ein Kinderzentrum eröffnen. Etwa 80 Kinder besuchen das Zentrum und erhalten dort Hausaufgabenhilfe, Gesundheitsvorsorge und Schulmaterial und nehmen an unterschiedlichen Aktivitäten teil.

Als Sudips Eltern von dem Kinderzentrum hörten, waren sie begeistert und meldeten ihn sofort an. Dort machte er ebenso fleißig mit wie schon vorher in der Schule … aber mit einem ganz anderen Ergebnis. Denn im Kinderzentrum lernen die Kinder in einem sicheren sozialen Umfeld und erfahren Fürsorge von den Lehrern, die auf ihre persönlichen Bedürfnisse eingehen. Gelernt wird vor allem auch durch kreative Ansätze, bei Sport und Spiel, durch Geschichten, Lieder und Tänze, und die individuellen Fähigkeiten der Kinder werden bewusst gefördert. Offenbar war es genau das, was Sudip brauchte. Die persönliche Betreuung durch die Lehrer half ihm, seine Aufgaben zu bewältigen und im Unterricht besser mitzukommen. Seine Noten verbesserten sich, im Abschlussexamen des Schuljahrs erzielte er ein gutes Ergebnis, und überhaupt braucht er vor Prüfungen nun keine Angst mehr zu haben.

Sudip ist jetzt 13 Jahre alt, besucht die siebte Klasse und hat im Kinderzentrum viele Freunde gefunden. Für ihn ist das Erdbeben, das sein Zuhause zerstört hat, sicherlich noch eine schreckliche Erinnerung – aber doch auch der Anfang einer hoffnungsvolleren Zukunft.

Für das Sanobypass Kinderzentrum wird insgesamt ein Betrag von 30.000 Euro benötigt. Alle Spenden kommen zu 100% dem Kinderzentrum zugute. Bitte überweisen Sie Ihre Spende mit Vermerk „Kinderzentrum Sanobypass“ auf das Konto von Helping Hands e.V. bei der KSK Gelnhausen, IBAN: DE56 5075 0094 0000 022394, BIC: HELADEF1GEL oder als Online-Spende. Das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) bestätigt, dass Helping Hands e.V. mit den anvertrauten Mitteln sorgfältig und verantwortungsvoll umgeht.

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